NACHRICHTEN
31/07/2017 19:49 CEST

New Yorker Architekten wollen ihre Stadt revolutionieren: So könnte die Metropole in der Zukunft aussehen

  • Ein New Yorker Architektenbüro hat ein beeindruckendes Zukunftskonzept für die Metropole entwickelt

  • Selbstfahrende Autos und Grünanlagen stehen im Zentrum der Idee

  • Im Video oben seht ihr, wie die Architekten ihr Projekt erklären

New York ist eine hektische Stadt. Nicht nur, weil sie niemals schläft, wie der legendäre US-Sänger Frank Sinatra einst sang.

Nein: Der Verkehr in der Metropole macht die Fortbewegung für die New Yorker an vielen Tagen zu einem Stresstest. Die Luft ist schlecht, Menschen und Autos drängen sich in den Häuserschluchten durch den Verkehr.

Das New Yorker Architektenbüro Edg will das nun ändern. Die Architekten haben einen ambitionierten Plan erarbeitet, wie Manhattan zu einem grüneren und weniger verstopften Stadtzentrum werden könnte.

Die Idee: Hauptstraßen, die zu Einbahnstraßen für selbstfahrende Autos werden. Dazu große Grün-Korridore für Fußgänger und Fahrradfahrer, die sich von Norden nach Süden über die ganze Binnen-Insel erstrecken.

Nicht alle Straßen in Manhattan werden in der Vision der Architekten zu Express-Straßen für autonom fahrende Autos. Nur die vielbefahrene Straßen, die die Insel umrunden (wie der West Side Highway) und einige der wichtigsten von Westen nach Osten führende Querstraßen sollen von Privatautos befreit werden.

Durch "Loops" schneller von A nach B

Dadurch entstehen so genannte "Loops“: Straßen-Schleifen, die um eng eingegrenzte Stadtviertel führen. Beispielhaft für einen solchen "Loop“ im Süden von Manhattan haben die Visionäre errechnet, dass die benötigte Zeit, um diesen zu umfahren, durch die selbstfahrenden Autos um ein vierfaches sinken könnte.

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Ein "Loop", wie ihn sich die Architekten vorstellen

Fußgängerbrücken sollen über diese Schnellstraßen führen und ebenso für Entschleunigung und weniger Abgasbelastung sorgen, wie die Grün-Korridore, die viele der bislang bestehenden Straßen in Zukunft ersetzen könnten.

Natürlich: Bisher ist das Projekt nur eine Utopie.

Sie könnte jedoch schneller als viele denken zu einem relevanten Gedankenspiel werden. Denn selbstfahrende Autos stehen kurz davor, die Straßen zu erobern. Neben Tesla arbeiten etwa Amazon, Google, BMW, Ford und Uber an Fahrzeugen, die niemanden mehr hinter dem Lenkrad benötigen.

Noch gibt es offene Fragen. Sie betreffen vor allem die Sicherheit und die Rechtslage im Verkehr mit autonomen Autos. Doch sobald diese geklärt sind, könnte der Weg frei werden für neue ganzheitliche Stadt- und Verkehrskonzepte.

Konzepte wie das von Edg.

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(jg)

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