LIFESTYLE
31/07/2017 17:32 CEST | Aktualisiert 01/08/2017 15:46 CEST

Diese Fotos sind der Beweis, dass du Menschen nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen solltest

refinery29
Der erste Eindruck täuscht oft

  • Der Fotograf Alan Powdrill hat für eine Fotoserie verschiedene Menschen porträtiert

  • Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind nicht so, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen

2016-10-13-1476358049-4082604-LOGO_GER.jpg

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei Refinery29.

Der Londoner Fotograf Alan Powdrill porträtiert in seiner Fotoserie "Covered" verschiedene Charaktere, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben. Auf den zweiten allerdings schon. Man muss sich nur die Mühe machen und etwas genauer hinschauen. Hinter die Fassade, die bei den meisten von uns eben die Bekleidung bildet.

man

Mal ehrlich – wer hätte schon gedacht, dass sich hinter den üblichen Büro- oder Freizeitoutfits der Protagonisten solch aufwendige und auffällige Ganzkörper-Tätowierungen verstecken? Im Vorbeigehen auf der Straße sieht man ihnen ihre außergewöhnlichen Körper nämlich nicht an. Und genau deshalb ähnelt die Fotoserie in gewisser Weise einer Art Studie. Einer, die sich mit der Macht des ersten Eindrucks beschäftigt.

woman

Zunächst hat Powdrill seine Modelle in ihrer Hülle aus Kleidung angezogen fotografiert, danach haben sie sich entkleidet – zumindest bis auf die Unterhose. Schon während des Entkleidens offenbart sich, dass jedes seiner Modelle nahezu von Kopf bis Fuß tätowiert ist.

man

Galten Ganzkörper-Tattoos früher noch als anrüchig, sind sie heute weitestgehend akzeptiert. Betrachtet man die Vorher-Nachher-Bilder von Powdrill, auf denen die tätowierten Personen einmal mit und einmal ohne Kleidung abgelichtet wurden, wirken die Körperkunstwerke aus Tinte geradezu beeindruckend.

man

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

Das könnte euch bei Refinery29 auch interessieren:

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

Daisy: "Ich habe wirklich breite Hüften. Früher war ich deshalb wütend und verzweifelt. Sie machten mir Kurven, die ich nicht wollte, weil sie so gar nicht zu meinem Verständnis von Schönheit passten. Meine Hüften wurden auch in der Schule ständig kommentiert; manchmal sogar positiv.

Ich litt bis zu meinem 19. Lebensjahr an einer Essstörung. Als die Therapie vorbei war, waren mir meine Hüften egal. Als Fotografin ist mir nun bewusst, dass mein Körper quasi mein Grundgerüst ist. Nur mit ihm kann ich erreichen, was ich erreichen will, nicht gegen ihn. Mein Körper ist das Werkzeug, das ich brauche, um meine Arbeit zu tun. Er ermöglicht es mir, meine Ziele zu erreichen."

Sponsored by Trentino