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30/07/2017 17:48 CEST | Aktualisiert 30/07/2017 17:49 CEST

Ein grausames Video zeigt, wie ein Stier Feuer fängt - und anschließend stirbt

  • Tierschützer fordern seit Jahren, dass Stierkämpfe verboten werden

  • Beim "Toro Embolado" in Valencia kam es zu einem grausamen Zwischenfall

  • Im Video oben seht ihr, wieso Stierkampf endlich verboten werden muss

In Spanien gehören Stierkämpfe und Festivals, bei denen die Tiere durch enge Gassen getrieben werden, zur Tradition. Immer wieder fordern Tierschützer, diese Events endlich zu verbieten - bislang ohne Erfolg.

Ein neu aufgetauchtes Video zeigt wieder einmal, wie wichtig es wäre, diese Veranstaltungen zu zu unterbinden. In der Aufnahme ist ein brennender Stier zu sehen.

Die Hörner des Tieres haben beim "Toro Embolado" in Valencia Feuer gefangen. Zuvor wurden die Fackeln gezielt auf seinem Kopf befestigt, der Stier war an einem Stamm festgebunden. Als er bemerkte, dass seine Hörner brannten, reagierte er panisch.

Einziger Ausweg: Suizid

Es riss sich los und raste mit voller Geschwindigkeit gegen einen Pfosten. Der Stier starb.

Die Organisation Bulls Defenders United hat das Video auf Facebook hochgeladen. Der Verein setzt sich gegen den Missbrauch von Tieren und für ein Verbot von Stierkämpfen ein.

2016 bezahlte ein Torero den Stierkampf mit seinem Leben

Auch Menschen verlieren ihr Leben in den Stierkämpfen. Vor einem Jahr starb der 29-jährige Torero Victor Barrio bei einem Kampf im spanischen Teurel. Er war der erste Torero seit 1985, der bei einem Stierkampf ums Leben kam.

Stier Lorenzo wurde nach dem fatalen Kampf 2016 getötet. Sogar seine Mutter wurde zum Schlachter geführt - das sieht die Tradition so vor.

Petition von Peta gegen Stier-Events

Die Tierschutzorganisation Peta kämpft mit einer Petition für ein Verbot von Stierkämpfen. Über 54.000 Menschen haben bereits unterschrieben.

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(sk)