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28/07/2017 18:56 CEST | Aktualisiert 29/07/2017 09:51 CEST

Nordkorea testet erneut Interkontinental-Rakete - Südkorea prüft "militärische Antwort"

dpa
Nordkorea provoziert erneut mit Raketenabschuss - trotz massiver Warnungen

  • Das kommunistische Regime in Nordkorea hat erneut einen Raketentest durchgeführt

  • Laut Pentagon hat es sich um eine Interkontinental-Rakete gehandelt

Nordkorea hat trotz massiver Warnungen erneut eine ballistische Rakete getestet.

Bei der getesteten Waffe soll es sich nach Erkenntnissen des US-Militärs um eine Interkontinentalrakete handeln. Das bestätigte das Pentagon nach Angaben des Senders CNN.

Die Staatschefs von Japan und Südkorea beriefen Treffen mit ihren Sicherheitsberatern ein, berichtete die "New York Times".

Laut dem Pentagon denke Südkorea über eine "militärische Antwort" nach.

Die Rakete sei 1000 Kilometer weit geflogen und im Japanischen Meer zwischen Japan und der koreanischen Halbinsel gelandet. Insgesamt sei sie 45 Minuten in der Luft gewesen. Laut einem japanischen Offiziellen habe die Rakete möglicherweise eine Flughöhe von über 3000 Kilometern gehabt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Nordkorea will "jeden Teil der Welt" treffen können

Zuletzt hatte der kommunistische Norden Anfang Juli nach südkoreanischen Angaben eine Interkontinentalrakete (ICBM) getestet, die auch die USA erreichen kann. Diese Rakete soll laut Nordkorea eine Höhe von 2802 Kilometern erreicht haben.

Der Test der Hwasong-14 genannten Rakete, den Machthaber Kim Jong Un persönlich angeleitet habe, sei erfolgreich gewesen, berichteten Nordkoreas Staatsmedien am 4. Juli. Nordkorea könne "jeden Teil der Welt mit Atomwaffen treffen", hieß es damals aus Pjöngjang.

Mehr zum Thema: Nordkorea: Zwei Aussagen von Donald Trump und Südkoreas Präsident zeigen, wie unterschiedlich sie den Konflikt bewerten

Mit Material der dpa.

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(ks)

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