"Du tust mir leid": Ein Fremder verhöhnt eine Mutter im Supermarkt - die lässt das nicht auf sich sitzen

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  • Ein Fremder kritisiert eine Mutter im Supermarkt
  • Mit den Worten "Du tust mir Leid" verurteilt er die Frau
  • Jetzt reagiert die Mutter so, wie es wohl alle Eltern tun würden

Oft werden Eltern für ihre Kinder beneidet. “Mein Gott, so ein süßes Kind” oder “Oh, ist die herzig” bekommt man immer wieder zu hören. Doch dann gibt es auch die negativen Stimmen, die kritische Blicke oder das Kopfschütteln.

Manchmal wird man mitleidig angeschaut, wenn man mit der ganzen Rasselbande auftaucht.

Die Amerikanerin Courtney Lester hat ihre Reaktion auf eine solche Begegnung nun in einem Facebook-Post verfasst - und spricht damit vermutlich zahlreichen Eltern aus der Seele. Ihr Post richtet sich an den Mann, der sie im Supermarkt mit den Worten "Du tust mir Leid, du hast ja alle Hände voll zu tun" angesprochen hat.

"Keine perfekt zurecht gestutzten Mitbürger"

In ihrem humorvollen Post schreibt die Mutter, dass ihre Kinder ihr Ein und Alles sind. “Sie sind noch keine perfekt zurecht gestutzten Mitbürger, aber das liegt eben daran, dass es Kinder sind”, schreibt sie.

“Manchmal sind sie laut, manchmal haben sie kein Benehmen und manchmal haben sie einen kompletten Nervenzusammenbruch. Und dabei hast du nicht mal diese Seite meiner Kinder gesehen.”

Lester: "Ich muss niemandem leid tun"

Denn der Fremde habe Lester mit ihren drei Kindern in einem ziemlich “günstigen” Moment gesehen: Die Vierjährige habe gesungen, das zweijährige Kleinkind daneben gesessen und zugehört - der Säugling habe in seiner Trage geschlafen.

“Wenn das deine Vorstellung von ‘alle Hände voll zu tun’ ist, dann tust DU mir Leid”, schreibt Lester. “Die Wahrheit ist, dass ich den ganzen Tag über beschäftigt bin. Ich kann es oft gar nicht erwarten, endlich schlafen zu gehen. Meine Kinder halten mich täglich auf Trab und ständig will irgendwer etwas. Aber ich habe sie noch nie als Unannehmlichkeit oder Klotz am Bein gesehen. Niemand sollte mich für sie verurteilen.”

“Selbst an Tagen, an denen sie nicht auf mich hören, Tobsuchtsanfälle bekommen und es aussieht, als würde ich nichts hinkriegen, tue ich mir selber nicht leid und möchte auch nicht, dass es irgendwer anderer tut.”

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(jg)

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