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27/07/2017 11:54 CEST | Aktualisiert 30/08/2017 19:28 CEST

"Dunkirk" im Kino: Wie Christopher Nolan mit seinem Historiendrama beeindruckt

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Packender Überlebenskampf: Christopher Nolans neuem Film "Dunkirk“ beeindruckt mit historischer fundierter Action.

  • Der Kinofilm der Woche am 27. Juli

  • Filmfans sagen: "Dunkirk” sollte man nicht verpassen

  • Christopher Nolans Neuling ist ein historischer Actionfilm

"The Dark Knight"“-Regisseur Christopher Nolan zeichnet in "Dunkirk“ ein düsteres Kapitel des Zweiten Weltkriegs nach.

Während des Vormarsches der deutschen Truppen werden tausende alliierte Soldaten – darunter Briten, Franzosen, Belgier und Niederländer – nahe der nordfranzösischen Küstenstadt Dünkirchen eingekesselt.

Mit "One Direction“-Star Harry Styles und Fionn Whitehead schildert Nolan eindrucksvoll die Lage der alliierten Soldaten.

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? Die Film-Community isnotTV, Partner von HuffPost, stellt euch hier jede Woche den Kinofilm der Woche vor - den absoluten Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

Eingekesselt an der Küste

Die Geschichte von "Dunkirk“ klingt fast zu grauenhaft um wahr zu sein. Rund 400.000 Soldaten werden 1940 während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen eingekesselt. Dann stoppen die Panzer und es regnet Flugblätter.

Der Film stellt uns die zynische Frage: "Warum gute Panzer verschwenden, wenn sie uns von Oben wie Fische im Netz erwischen können?“ Tausende Soldaten warten am Strand auf ihre Evakuierung nach Großbritannien, als die bedrohliche Lage offensichtlich wird. Doch bevor die Rettung kommt, erfolgt der Angriff der deutschen Kampfflieger.

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Christopher Nolans Wege in den Realismus

Nach "The Dark Knight“ und "Interstellar“ präsentiert Regisseur Christopher Nolan seinen treuen Fans dieses Mal kein fantastisches, sondern historisch fundiertes Szenario.

Action und Grausamkeit kommen aber nicht zu kurz und werden sogar durch den Fokus auf Einzelschicksale besonders betont.

In dem wachsenden Chaos finden sich die drei Soldaten Tommy (Fionn Whitehead), Gibson (Aneurin Barnard) und Alex (Harry Styles), doch keiner von ihnen weiß, ob sie den Angriff auf Dünkirchen überleben werden.

Nolan macht außerdem seinem Ruf als verworrener Geschichtenerzähler alle Ehre, denn der Film präsentiert seine vielen Schauplätze nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Was wirklich genau passiert ist, werden Zuschauer im Nachhinein wohl ähnlich wie bei "Memento“ erst einmal nachkonstruieren müssen.

Doch Fans wissen, was sie erwartet:

Operation Dynamo - Die Hoffnung stirbt zuletzt

Großbritannien befindet sich, wie man auch auf den Flugblättern der deutschen Truppen erkennt, sehr nahe an dem Kriegsschauplatz von Dünkirchen.

"Man kann es fast von hier aussehen“, sagen die Soldaten mit Blick auf das Meer Richtung Heimat. Die große Evakuierungsaktion "Operation Dynamo“ wird neben dem militärischen Einsatz aber auch von zivilen Rettungs-Kommandos geprägt.

Unerschrockene Engländer wie der Hobbysegler Dawson (Mark Rylance) eilen den Soldaten an der Küste zur Hilfe und sorgen für Gänsehautmomente.

Fans sind von Nolans neuem Film begeistert:

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(mtr/cho)

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