Zwei US-Abgeordnete ziehen über Trump her - und übersehen, dass ihr Mikro noch an ist

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  • Wenn Politiker über ihre Kollegen lästern, tun sie das in aller Regel privat
  • Nun unterhielten sich eine republikanische Senatorin und ein demokratischer Kollege in deutlichen Worten über Donald Trump
  • Das Problem für die beiden: Ein Mikrofon war die ganze Zeit angeschaltet
  • Was sie sagten, erfahrt ihr im Video oben

Es ist unklar, was die Republikaner wirklich über Donald Trump denken. Selbst nach offensichtlichen Entgleisungen des US-Präsidenten schlägt ihm aus den eigenen Reihen nur ein zartes Lüftchen der Gegenwehr entgegen.

Einen ungewohnt ehrlichen Einblick gibt nun ein Gespräch zwischen zwei Abgeordneten des Senats. Die US-Senatoren Susan Collins und Jack Reed fühlten sich unbeobachtet, als sie sich nach einer Sitzung für einen Plausch zusammensetzten.

"Ich denke, Trump ist verrückt"

Schnell kamen sie auf das Thema Trump - und lästerten ungeniert über den US-Präsidenten. Vorlagen dafür gibt es schließlich mehr als genug.

So beschwerte sich die Republikanerin Collins, dass Trump nicht genügend über die Regierungsarbeit wisse. Seine Art, das Budget zu verwalten, sei "unverantwortlich".

Wenig überraschend: Ihr demokratischer Kollege Reed gab ihr recht – und setzte noch einen drauf. Über Trump sagte er: "Ja. Ich denke, er ist verrückt." Collins erwiderte: "Ich mache mir Sorgen."

Ein Mikrofon wurde versehentlich angelassen

Was beide Politiker nicht wussten: Einer ihrer Kollegen hatte versehentlich ein Mikrofon angelassen, sodass das ganze Gespräch aufgezeichnet und der US-Zeitung "Washington Post" zugespielt wurde.

Dank der wissen wir nun, was zumindest eine Republikanerin über den US-Präsidenten denkt.

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(jg)

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