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26/07/2017 17:20 CEST

Diese Insel gibt's zum Sparpreis, denn sie hat ein dunkles Geheimnis

Galbraith
Little Ross Island ist ein Fleck Erde im Nirgendwo. Trotzdem stand die Insel schon einmal im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

Abgeschiedenheit, Ruhe, Meer, Strand und Sonne: Wer träumt nicht von einer eigenen Insel? Doch für die meisten Menschen wird es ein Traum bleiben, schließlich müssen für die wenigen verkäuflichen Eilande Millionen-Beträge auf den Tisch gelegt werden. Zu verlockend klingt da das Angebot einer schottischen Maklerfirma. Gerade einmal 366.000 Euro soll Little Ross Island vor der Westküste des Landes umgerechnet kosten.

Gut, für sommerliche Temperaturen und Badespaß ist Schottland nicht unbedingt bekannt, trotzdem wirkt der Preis auf den ersten Blick erstaunlich niedrig. Vor allem, da das Angebot ein Cottage mit sechs Schlafzimmern umfasst und die Insel dank Solar- und Windkraftanlagen völlig autark ist. Einzig der Leuchtturm muss im Besitz der Behörden bleiben. Und eben dieses Bauwerk ist - zumindest indirekt - der Grund für Little Ross' zweifelhaften Ruf.

50 Highlights, die Sie bei einem Schottland-Trip auf keinen Fall verpassen sollten - zusammengefasst in einem Bildband

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Little Ross hat ein düsteres Geheimnis

Denn die Insel stand seit ihrer Besiedlung einmal in den Schlagzeilen. Im August 1960 entdeckten zwei Besucher die Leiche des damaligen Verwalters Hugh Clark. Sein Mörder, Robert Dickson, lebte ebenfalls auf der Insel und wurde für seine Tat zum Tode verurteilt. Später wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt. Der Fall erregte landesweit Aufmerksamkeit und Little Ross wird bis heute unweigerlich mit dem Mord in Verbindung gebracht.

Trotzdem ist sich die Maklerfirma Galbraith sicher, dass es an Angeboten nicht mangeln wird. "Private Inseln stehen nur selten für einen erschwinglichen Preis zum Verkauf, ganz besonders solche mit einem bewohnbaren Haus und weiteren Gebäuden. Wir erwarten eine hohe Nachfrage", ließ David Corrie, einer der Seniorpartner, in der "Daily Mail" verlauten.

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