Donald Trump hält eine Rede - doch viele achten nur auf die Frau hinter ihm

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • US-Präsident Trump hat ein Statement zur Gesundheitsreform abgegeben
  • Die Aufmerksamkeit einiger Zuhörer richtete sich aber auf die Dame hinter ihm
  • Deren ungewöhnliches Make-up zog hämische Kommentare nach sich

US-Präsident Donald Trump hat am Montag eine Erklärung abgegeben. Es ging um die Reform der Gesundheitsvorsorge, ein wirklich bedeutungsvolles Thema. Entsprechend staatstragend war die Kulisse gestaltet, da hing die US-Flagge, waren diverse ernst blickende Zuhörer hinter ihm postiert.

Allerdings zog ein Detail dieses Auftritt die Amerikaner in den Bann, das mit dem Thema so gar nichts zu tun hatte: die Augenbrauen einer Dame, die hinter Trump stand.

Ungewöhnliches Augenbrauen-Make-up

Sie waren aufgemalt, und zwar so ungewöhnlich eckig, dass sich daran eine rege Diskussion entzündete. Die US-Reporterin Christina Wilkie twitterte: "Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann in diesem neuen Video von Trump sind die Augenbrauen dieser Frau. Es tut mir leid. Das ist sonst nicht meine Art, aber ich kann es nicht ändern."

Die "New York Post" meldete, die Identität der braunhaarigen Dame sei nicht geklärt, aber Trump habe sich mit Familien getroffen, die "Opfer von Obamacare" geworden seien.

Twitter-User überziehen die Frau mit Häme

Der Patient Protection and Affordable Care Act, kurz Obamacare, wurde von Trumps Vorgänger Barack Obama eingeführt und ermöglicht auch ärmeren Amerikanern eine Krankenversicherung. Trump war angetreten, sie wieder abzuschaffen.

Auf Twitter frotzelten die User, die Republikaner wollten wohl eine Gesundheitsvorsorge, die so gut sei wie das Augenbrauen-Styling der Dame hinter ihm.

Die Dame benötige wohl Gesundheitsfürsorge für ihre Augenbrauen.

Das einzige Opfer von Obamacare seien doch wohl die Augenbrauen der Frau. Tatsächlich gehen Experten in den USA davon aus, dass eine Abschaffung von Obamacare innerhalb weniger Jahre etwa 20 Millionen Menschen den Versicherungsschutz kosten würde. Allerdings kritisieren viele Amerikaner das aktuelle Konzept als zu teuer und wehren sich grundsätzlich gegen eine verpflichtende Versicherung.

2017-07-23-1500833626-3203653-DerHuffPostWhatsAppNewsletter6.png
Die wichtigsten News des Tages direkt aufs Handy - meldet euch hier an.

Korrektur anregen