Nach Donald Trump: Kid Rock will in den US-Senat

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Kid in seinem natürlichen Habitat - auf einer Festival-Bühne

Reality-TV-Darsteller Donald Trump (71) ist US-Präsident, Ex-Wrestler Dwayne Johnson (45, "Empire State") könnte ihm womöglich bei der nächsten Wahl Konkurrenz machen... Da scheint es nur konsequent, was Kid Rock (46, "Born Free") plant. Der schräge Rockstar will offenbar allen Ernstes 2018 für die Republikaner und den Bundesstaat Michigan in den US-Senat einziehen, wie er vor zwei Wochen mitteilte - und mehrfach bekräftigte. Und damit nicht genug: Experten bescheinigen Pamela Andersons Ex-Mann sogar in drastischen Worten beste Chancen, von der republikanischen Partei nominiert zu werden.

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"Wenn wir einmal davon ausgehen, dass Kid Rock nicht mit einem kleinen Jungen im Bett erwischt wird, oder in der Zeit bis 2018 eine Frau verprügelt, dann wird er die Nominierungsrunde gewinnen, wenn er denn teilnimmt", erklärte Politik-Berater Dennis Lennox dem Magazin "Politico" in einem am Sonntag veröffentlichten Gespräch. Lennox dürfte durchaus als Sachkundiger durchgehen: Er berät die republikanische Partei in Michigan.

Berichten zufolge nimmt aber auch der politische Gegner Kid Rock ernst. "Sicher, vielleicht ist das nur ein Marketing-Gimmick für ein neues Album und eine Tour - aber wir dachten auch alle, dass Donald Trump nur seine Reality-TV-Show promotet", warnte unlängst die demokratische Senatorin Elizabeth Warren in einer E-Mail ihre Parteifreunde, wie der "Boston Herald" erfahren haben will. Selbst wenn Kid Rock - dessen Wahlslogan übrigens "in Rock we trust" lautet - als Kandidat nominiert wird, ist es allerdings noch ein Stück bis in den Senat: Michigan gilt als traditionell demokratisch geprägter US-Bundesstaat.

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