"Game of Thrones": Die "Sturmtochter" sucht Verbündete - zwei Graufreuds werden zum Problem

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GAME OF THRONES
Folge zwei, „Sturmtochter“ verspricht Action bei Daenerys Targaryen (Emilia Clarke). Doch die kam in dieser Folge von ihren Verbündeten und auch von neuen Feinden | HBO
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  • Die zweite Episode der siebten Staffel von "Game of Thrones" heißt "Sturmtochter"
  • Euron Graufreud stellt sich Daenerys‘ Plänen in den Weg
  • Und es kommt zu einer ganz besonderen Sex-Szene

Die zweite Folge der siebten Staffel von "Game of Thrones“ trägt den "Sturmtochter“, wie der Beiname von Daenerys Targaryen. Nachdem diese in der vorangegangenen Folge ihren Geburtsort Drachenstein eingenommen hat, erwarten gespannt ihren nächsten Schachzug, um Cersei (Lena Headey), die unrechtmäßige Herrscherin in Königsmund vom Eisernen Thron zu stoßen.

Doch statt simpler Gewalt setzt "Dany“ auf Politik und versammelt eine immer größere Schar von Verbündeten um sich. Sie hat den Plan, Cersei zu isolieren und will dafür an verschiedenen Orten in Westeros gleichzeitig angreifen.

Leider denkt sie bei dieser Strategie nicht an Euron Graufreud (Pilou Asbæk) – ein fataler Fehler.

Es kommt zum ersten Gefecht

Teil von Daenerys‘ Plan ist es, militärische Verstärkung aus Dorne zu holen. Doch dafür müssen ihre Verbündeten Ellaria Sand (Indira Varma) und Asha Graufreud (Gemma Whelan) an Königsmund vorbei.

Euron Graufreud hatte Cersei zum Staffelstart ein Hochzeitsgeschenk versprochen – es ist wohl Ellaria Sand, die Cerseis einzige Tochter ermordet hat – aber nebenbei bietet sich Euron die Möglichkeit, Rache an seiner Nichte Asha und seinem Neffen Theon (Alfie Allen) zu nehmen.

Der Überfall auf hoher See kommt unvermittelt und drastisch. Zwei Töchter von Ellaria Sand lassen dabei ihr Leben, aber am meisten enttäuscht Theon, als er seiner Schwester nicht zur Hilfe eilt.

Fans von Daenerys sind es gewohnt, dass die Pläne ihrer Khaleesi aufgehen, denn im Notfall kommen deren Drachen zu Hilfe. Diesmal bleibt jedoch die Rettung aus.

Immerhin gibt es aber auf Drachenstein positive Neuigkeiten: Grauer Wurm (Jacob Anderson), der für einen weiteren strategischen Schachzug gegen die Lennister-Armee mit den "Unbefleckten“ nach Casterlystein aufbrechen soll, gesteht Missandei (Nathalie Emmanuel) seine Liebe – und geht dann auch gleich zum Abschied mit ihr ins Bett.

Es ist eine besondere Sex-Szene. Denn Grauer Wurm wurde bereits als kleiner Junge kastriert.

Die Idee dahinter ist schrecklich: Denn die Elite-Armee entfernte ihren zukünftigen Soldaten bereits in der Kindheit Penis und Hoden, um Schmerzen und Gefühle bei Kämpfen zu minimieren.

Doch die Liebe ist größer - und wie sich Grauer Wurm von Missandei verabschiedet zeigt: Leidenschaft kennt ebenso immer einen Weg.

Die Fans sind davon begeistert:

Staffel 7 legt die Weichen für ein neues Bündnis

Schon in Folge eins "Drachenstein“ hat Jon Schnee betont, wie wichtig es für die Völker im Norden ab sofort sein wird, Drachenglas zu finden und zu Waffen zu verarbeiten. Dank Sam wissen aufmerksame Zuschauer auch, dass Daenerys‘ neuer Herrschersitz Drachenstein die Antwort auf dieses Problem ist.

Spoiler auf das Staffelfinale: "Game of Thrones": Die Wahrheit über Jon kann zum Problem für Daenerys werden

Jon Schnee beschließt deshalb ihrer Einladung zu folgen und überlässt seiner Schwester Sansa (Sophie Turner) während seiner Abwesenheit Winterfell und die Aufgaben als König des Nordens.

Durch seine Abreise wird Jon Schnee allerdings gleich zwei wichtige Neuankömmlinge verpassen. Einmal Bran Stark (Isaac Hempstead-Wright), der in dieser Folge keine Rolle spielte – und dabei doch so wichtige Informationen hat – und seine Schwester Arya (Maise Williams), die nun endlich auf dem Weg nach Hause ist.

Während Fans gespannt auf das erste Treffen von Jon Schnee und Daenerys Targaryen warten, wird der Schock nach der brutalen Seeschlacht zum Ende der Folge wohl noch bis nächste Woche nachwirken:

Aber: "Game of Thrones” hat sich nach sechs Staffeln den Ruf erarbeitet, für drastische Überraschungen zu stehen und enttäuscht seine Fans in "Sturmtochter“ nicht.

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