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24/07/2017 13:03 CEST | Aktualisiert 25/07/2017 21:10 CEST

Amok-Lauf mit Kettensäge in Schaffhausen: Polizei veröffentlicht Fotos des Flüchtenden

  • In Schaffhausen in der Schweiz sind mehrere Menschen verletzt worden

  • Es gibt Berichte über einen Amoklauf mit einer Kettensäge

  • Die Polizei sucht mit Hochdruck nach den Täter

Ein Mann mit Kettensäge soll im schweizerischen Schaffhausen Medien zufolge in der Innenstadt mehrere Menschen verletzt haben. Der bewaffnete Mann hatte dass Büro einer Versicherung betreten, berichtet die Polizei.

Die bestätigte auch einen Großeinsatz und gab am Montagmittag an, fünf Menschen seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Verletzten befinden sich jedoch nicht in Lebensgefahr.

Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach einem 1,90 Meter großen Mann "mit Glatze und ungepflegter Erscheinung". Zwischenzeitlich war er mit einem weißen VW Caddy unterwegs. Es handele sich nicht um einen Terrorakt, betonte die Polizei. Ziel soll allein die Versicherung gewesen sein.

Das Auto wurde am Nachmittag sichergestellt. Der mutmaßliche Täter, Franz Wrousis, ist jedoch weiter auf der Flucht. Die Polizei sucht ihn mit folgenden Fahndungsfotos (Wichtig: Der Mann trägt mittlerweile eine Glatze):

Das Foto wurde aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nach der Festnahme des Mannes entfernt (Anm. d. Red. vom 26.7.2017)

Wrousis soll sich laut Polizei vornehmlich in Wäldern aufhalten. Die Polizei warnt: "Sobald er sich in die Enge getrieben fühlt, kann er offenbar aggressiv reagieren. Aus diesem Grund ist wichtig, dass Personen, die den Mann sichten, unbedingt die Polizei benachrichtigen und ihm ausweichen."

Die Kettensäge soll er nach wie vor mit sich führen. Auch eine weitere Bewaffnung ist nicht auszuschließen.

Teile der Altstadt abgeriegelt

Die Polizei war um 10.39 Uhr alarmiert worden, so die Polizeisprecherin. Die Altstadt von Schaffhausen, das unmittelbar an der Grenze zu Deutschland liegt, sei abgeriegelt worden.

Dutzende Polizei- und Krankenwagen sowie Rettungshubschrauber waren mit Sirenen im Einsatz. Laut dem Schweizer Fernsehen hat die Polizei Verstärkung aus dem Nachbarkanton Thurgau bekommen.

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(mf)