Umfrage-Absturz: Frankreichs Präsident Macron verliert an Beliebtheit

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  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in einer Umfrage zehn Prozentpunkte an Beliebtheit verloren
  • Einen schlimmeren Umfrage-Absturz hat zuvor nur Jacques Chirac hinnehmen müssen

Zwei Wahlen hat er souverän gewonnen, doch nun kommt offensichtlich der Gegenwind: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach einer neuen Umfrage bei den Franzosen erheblich an Beliebtheit eingebüßt.

54 Prozent der Befragten sind demnach mit dem jüngsten französischen Staatschef aller Zeiten zufrieden. Das sei innerhalb eines Monats ein Rückgang von zehn Punkten, berichtete die Wochenzeitung "Le Journal de Dimanche" am Sonntag unter Berufung auf das bekannte Meinungsforschungsinstitut Ifop.

Einen schlimmeren Umfragen-Absturz zu Mandatsbeginn habe nur Konservative Jacques Chirac hinnehmen müssen, berichtete das Blatt. Zwischen Mai und Juli 1995 habe der Rückgang für ihn 15 Punkte betragen.

Streit mit der Armeeführung

Der sozialliberale Macron und seine Partei La République en Marche gewannen in der Parlamentswahl die absolute Mehrheit. In den vergangenen zwei Wochen hatte es wegen Budgetkürzungen schwere Querelen mit der Armeeführung gegeben - Generalstabschef Pierre de Villiers trat deswegen zurück.

Insgesamt will die Regierung von Premier Edouard Philippe im laufenden Jahr 4,5 Milliarden Euro einsparen, um die EU-Defizitvorgaben zu erfüllen. Sorgen macht den Menschen nach Angaben der Zeitung unter anderem die geplante Reform zur Lockerung des Arbeitsrechts.

Mehr zum Thema: Merkel und Trump streiten um die Gunst von Emmanuel Macron - doch der französische Präsident hat eigene Pläne

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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(sk)

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