Gaffertourismus nach Unfall auf A3: Polizei platzt der Kragen und greift durch

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  • Nach einem Unfall auf der A 3 fuhren mehrere Autofahrer unerlaubt durch die Rettungsgasse
  • Eine Polizeiaktion sollte daraufhin die Rettungsgasse erzwingen
  • Die Beamten meldeten 56 Verstöße und verteilten Bußgelder

Erst vor wenigen Tagen hatten mehrere Autofahrer für Empörung gesorgt, als sie nach einem Unfall auf der A3 in Brandenburg in der Rettungsgasse wendeten und als Geisterfahrer durch einen Stau gefahren sind.

Aus diesem Grund startete die Polizei am Freitag im Bereich der Anschlussstellen Brieselang und Falkensee eine bisher einzigartige Aktion: Insgesamt sechs Polizisten auf Motorrädern waren - unterstützt von weiteren Fahrzeugen mit Videoüberwachung - unterwegs.

Beamten müssen Rettungsgasse erzwingen

Sie achteten dort darauf, dass die Verkehrsteilnehmer im Stau eine Gasse für die Rettungsfahrzeuge freihielten – mit enttäuschendem Ergebnis: Immer wieder gab es schwarze Schafe, die die Gasse blockierten.

Die Beamten mussten oft die Rettungsgasse erzwingen und Bußgelder an die hartnäckigen Verkehrsteilnehmer verhängen, die sich nicht einmal von Blaulicht und Martinshorn beeindrucken ließen. Insgesamt 56 Verstöße wurden in einem Zeitraum von vier Stunden festgestellt und geahndet.

Wie die Polizei gegen die Gaffer vorging, seht ihr im Video oben.

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(ks)

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