Plötzlicher Tod Chester Bennington: Seine Fans können es nicht glauben

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Auf der Bühne gab Chester Bennington stets alles

Für viele Fans war die Nachricht vom unerwarteten Tod von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington (1976 - 2017) mit nur 41 Jahren wie ein Schlag in die Magengrube. Innerhalb von wenigen Stunden wurden tausende Nachrichten über die Sozialen Medien abgesetzt, in denen die Menschen schockiert den Tod des Sängers beweinen.

Held der Kindheit

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Viele zeigten sich besonders mitgenommen, da Bennington und seine Band Linkin Park ("One Step Closer") für sie die Helden ihrer Kindheit oder Jugend waren. "Irgendwie trifft mich das grad doch ein bisschen mehr, als ich dachte. Die 15 Jahre alte Kari weint, laut mitgrölend", schrieb eine Twitter-Nutzerin. Ein anderer bestätigt mit einem weinenden Smiley: "An den Nachbarn, der laut #LinkinPark spielt, wenn ich schlafen will. Dreh lauter."

"Das ist doch eine Fehlmeldung, oder?!... Bitte!!", will ein weiterer Nutzer die Nachricht nicht wahr haben, während ein anderer User niedergedrückt feststellt: "Ok, das tut weh."

Viele erklärten in ihren Nachrichten, dass es vor allem Benningtons Stimme gewesen sei, welche die Songs von Linkin Park zu etwas besonderem gemacht hatte. "Dieser Mensch war unglaublich. Seine Stimme war unglaublich. Er wird nicht vergessen werden. R.I.P. Chester", schrieb ein Nutzer. Ein weiterer pflichtete bei: "R.I.P. an den vielleicht talentiertesten Sänger einer ganzen Generation."

Während Bennington offenbar mit Depressionen zu kämpfen hatte, war es seine Musik, die anderen Mut gemacht hat. "Seine Stimme hat die Wut rausgeschrien, die ich damals gefühlt habe. Und mir so arg geholfen", erzählt eine Twitter-Nutzerin. Einer anderen Userin ging es genauso: "Linkin Park und ihre Songs haben mir aus jeder schweren Zeit geholfen. In jeder Lebenslage. Immer. Ich weine." Ruhe in Frieden, Chester.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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