"Aussichtslos": Umfrage-Experte gibt düstere Prognose für SPD-Kanzlerkandidat Schulz bei Bundestagswahl ab

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  • Ein Experte des Umfrageinstituts Forsa hält die SPD für "aussichtslos" abgeschlagen
  • In einer aktuellen Umfrage liegen die Sozialdemokraten 18 Prozentpunkte hinter der Union

In knapp zehn Wochen ist Bundestagswahl. Eine Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist laut Umfragen immer wahrscheinlicher. Kanzlerkandidat Martin Schulz und die SPD kommen nicht aus ihrem Umfragetief.

Der Politikchef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Peter Matuscheck, gibt gegenüber der Nachrichtenseite "Focus Online" eine düstere Prognose für die Sozialdemokraten ab: Die SPD liege "aussichtslos" zurück, glaubt er.

"Ich sehe keine Konstellation, die der SPD noch helfen könnte." Weiter sagt er: "Die SPD hat ihr Potenzial bereits ausgeschöpft. Ziel der Partei kann es nur noch sein, das Ergebnis der Bundestagswahl 2013 zu erreichen."

Damals kam die SPD auf 25,7 Prozent.

SPD in Umfrage abgeschlagen

Laut dem aktuellen RTL-"Stern"-Wahltrend des Forsa-Instituts liegt die SPD ganze 18 Prozentpunkte hinter der Union.

CDU/CSU: 40 Prozent
SPD: 22 Prozent
Linke: 9 Prozent
FDP: 8 Prozent
Grüne: 8 Prozent
AfD: 7 Prozent

Laut dieser Umfrage käme eine Koalition aus Union und FDP mit 48 Prozent wohl auch auf eine regierungsfähige Mehrheit. Rot-Rot-Grün läge dagegen nur bei 39 Prozent.

SPD-Chef Schulz hatte am Wochenende noch einmal bekräftigt: Er wolle ein Kanzler sein, der Probleme anpackt. Der Weg ins Kanzleramt dürfte für ihn angesichts des Umfrage-Rückstands allerdings schwer werden.

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(ujo)

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