ELTERN
19/07/2017 14:30 CEST | Aktualisiert 19/07/2017 18:17 CEST

Windeln wechseln – so geht's

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Wenn die Kinder größer und mobiler werden, wird das Wechseln der Windeln oftmals zum Kraftakt

  • Ein optimaler Wickelplatz ist gut für die Eltern und für das Kind

  • Alle Dinge sollten griffbereit liegen

  • Beim Wickeln nehmen die Eltern sich Zeit für den Nachwuchs

Das Wechseln der Windeln bei Säuglingen und Kleinkindern ist eine Tätigkeit, die man mehrmals täglich durchführt. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen optimalen Wickelplatz zu haben.

Dieser ist laut der Ratgeber "Blog Kidsroom" im Idealfall hoch genug, damit sich die Eltern bequem über ihr Kind beugen können, sich aber nicht bücken müssen.

Eine Wickelauflage mit hohem Rand bietet einen weichen und sicheren Untergrund. Es ist extrem wichtig, das Baby beim Wechseln der Windeln nicht aus den Augen zu lassen.

Mehr zum Thema: Das passiert später mit Kindern, die lange Windeln tragen

Die Windel entfernen und den Po reinigen

Um die Windel zu entfernen, öffnet man die Klebestreifen und verwendet die benutzte Windel, um eventuell vorhandenen Stuhl abzunehmen. Anschließend reinigt man den Po.


Hier greift man zu Feuchttüchern oder zu einem Waschlappen und Wasser. Bei Mädchen ist es richtig, den Schmutz von oben nach unten, von der Vagina hin zum Po, zu entfernen.

Bei Jungen reinigt man den Penis, den Po und den Hodensack.

Ausreichend viel Zeit bei angenehmen Temperaturen

Das Wechseln der Windeln sollte für das Baby angenehm sein. Aus diesem Grund achten die Eltern auf eine passende Temperatur. Gerade wenn es etwas kühler ist, ist eine Wärmelampe praktisch, damit es Tochter oder Sohn schön hat.

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Zusätzlich bietet es sich an, eine kleine Massage oder Fingerspiele einzubauen und mit dem Nachwuchs zu kuscheln.

Die Windel richtig umlegen

Wenn alles sauber ist, ist es Zeit für die neue Windel. Um sie unter den Po zu schieben, sollten Eltern nicht einfach die Beine des Kindes hochziehen.

Besser ist es, unter einem Bein entlang zu fahren und das andere Bein am Oberschenkel zu umfassen.

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Anschließend hebt man den Po an. Das ist schonender für die Hüfte der Säuglinge.

Wenn die Kinder größer und mobiler werden, wird das Wechseln der Windeln oftmals zum Kraftakt. Hier hilft es, den Nachwuchs mit einzubeziehen.

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Er reicht zum Beispiel die Feuchttücher, nimmt die Windel selber aus dem Regal und hebt seinen Po selber an. Auf diese Weise haben Kinder Freude am Wechseln der Windel und sträuben sich weniger, so der Tipp von Ratgeberseiten.

Werbung: Und wer es sich noch leichter machen möchte: Windeln kann man sich auch nach Hause liefern lassen.

(lira/cho)

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