POLITIK
19/07/2017 09:18 CEST | Aktualisiert 19/07/2017 11:31 CEST

Sahra Wagenknecht: "Manchmal möchte ich meine Konkurrenten in Talkshows ohrfeigen"

Pacific Press via Getty Images
MARIENPLATZ, MUNICH, BAVARIA, GERMANY - 2017/06/27: The German opposition leader Sahra Wagenknecht came to talk in Munich. Several hundred came to listen. (Photo by Alexander Pohl/Pacific Press/LightRocket via Getty Images)

  • Niemand saß im vergangenen Jahr so oft in den großen Talkshows wie Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht

  • Dort musste sie sich offenbar mehrmals zusammenreißen, wie sie nun in einem Interview verrät

  • Gerne hätte sie ihre Konkurrenten auch einmal geohrfeigt, sagte sie der Zeitschrift "Bunte"

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht möchte manchmal am liebsten handgreiflich werden, wenn sie im Bundestag oder im Fernsehen rüde attackiert wird.

"In Talkshows hat man zuweilen Konkurrenten, die sich so daneben benehmen, dass man sie am liebsten ohrfeigen würde, da wirkt man selbst dann auch angespannt“, sagte Wagenknecht gegenüber der Zeitschrift "Bunte".

Neunmal war Wagenknecht 2016 in den vier großen Polit- und Gesellschafts-Talks der öffentlich-rechtlichen Sender zu Gast. So oft niemand sonst.

Dass sie dort offenbar mit Gewaltfantasien saß, behielt sie bislang für sich. Zuletzt fetzte sie sich etwa mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) bei Anne Will über Donald Trump.

Entspannung mit Oskar auf dem Rad

Entspannung findet die Politikerin übrigens bei Radtouren über 100 Kilometer und zu Hause im Saarland, wo sie mit Oskar Lafontaine lebt.

"Egal, ob die Woche gut oder schlecht lief, ich weiß immer, irgendwann bin ich wieder zu Hause, da kann ich mich fallenlassen und werde immer aufgefangen. Kein politischer Ärger kann das kaputt machen", sagte Wagenknecht.

Vielleicht sollte sie das nächste Mal lieber ins Studio radeln - dann erledigt sich das mit der Anspannung bei unliebsamen Talk-Show-Gästen von allein.

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(ks)

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