LIFESTYLE
19/07/2017 14:24 CEST | Aktualisiert 21/07/2017 10:30 CEST

Euer Baby weint - was es euch damit sagen will

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Babys weinen oft aus ganz verschiedenen Gründen

  • Wenn das Baby weint, drückt es auf diese Weise sein Unwohlsein aus

  • Die Ursachen für das Weinen können unter anderem Hunger, Müdigkeit, Frieren oder das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit sein

Wenn das Baby weint, ist dies oftmals seine einzige Möglichkeit, sich den Eltern mitzuteilen. Es drückt auf diese Weise aus, dass es Hunger hat oder Wärme und Geborgenheit spüren will.

Nicht in jedem Fall erkennen die Eltern auf Anhieb die Ursache. Hauptsächlich in der Anfangszeit des gegenseitigen Kennenlernens sind die Signale schwierig zu deuten.

Baby: "Ich habe Hunger"

Weint das Kind, weil es Hunger hat, dann erkennen das Eltern oft recht schnell: Das Baby beginnt, leise zu wimmern und es wird zunehmend lauter und fordernder.

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Wenn das Kind eine neue Windel braucht

Eine andere mögliche Ursache für das Unwohlsein ist eine volle Windel. Vor allem bei empfindlicher Haut ist ein regelmäßiger Blick in die Windel nötig. Ist das Baby sauber und trocken, sieht die Welt im Handumdrehen anders aus.

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Auch die Kleidung könnte nicht die Passende sein. Wenn das Baby friert oder wenn es zu warm angezogen ist, drückt es seinen Unmut ebenso durch Weinen aus. Wie das Baby die Temperatur empfindet, lässt sich mit einer Berührung des Bauches feststellen. Die Hände und die Füße sind in der Regel geringfügig kühler.

Das Baby weint, weil es Geborgenheit möchte

Lässt das Weinen aber nicht nach, kann es sein, dass das Baby sich nach körperlicher Nähe sehnt. Es sucht die Berührung und die Wärme seiner Eltern, bei denen es sich geborgen und geliebt fühlt.

Sanftes Schaukeln, Streicheleinheiten und ein leises, monotones Liedchen bewirken hier oftmals Wunder, wie die Ratgeber "Leben und Erziehung" erklärt.

Das Baby schreit ebenfalls, wenn es müde und überreizt ist und durch die vielen Eindrücke des Tages nicht alleine in den Schlaf findet. An einem ruhigen Ort, in einer gemütlichen und warmen Atmosphäre erholt sich das Baby vom Tag und kommt zur Ruhe.

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Das hilft, wenn das Baby weint

Durch Wiegen, Singen oder eine Massage lässt sich das Baby im Normalfall trösten. Ein warmes Bad oder ein Schnuller, der den Saugreflex stillt, können ebenfalls behilflich sein.

Wichtig ist, sensibel auf die Signale des Kindes zu achten. Vor allem in den ersten Lebenswochen und -monaten spielt dies eine wesentliche Rolle, um beispielsweise Krankheiten oder Fieber als Ursache ausschließen zu können.

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(lira/cho)

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