ELTERN
19/07/2017 14:42 CEST | Aktualisiert 21/07/2017 10:46 CEST

Baby schläft nicht: Mit diesen Tipps können ihr dem Kind helfen

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Hilfe bei Schlafstörungen von Babys versprechen Tricks und Methoden zum Ausprobieren für die Eltern.

  • Jedes Kind ist anders und findet unterschiedlich in den Schlaf

  • Wenn das Baby nachts aufwacht, braucht es die Nähe der Eltern

  • Ein regelmäßiger Tagesablauf sorgt für einen gesunden Schlafrhythmus

Vielen Eltern setzt der Schlafentzug durch kurze Nächte zu. Es ist aber normal, dass Säuglinge nicht durchschlafen. Sie müssen sich erst an den Ablauf zwischen Wach- und Schlafphasen gewöhnen.

Manche Kinder schlafen im Alter von zwei Monaten erstmalig durch, während es bei anderen wesentlich länger dauert. Der Zeitraum, ab dem die Eltern die gesamte Nacht durchschlafen können, ist bei jedem Kind anders.

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Hilfe versprechen Tricks und Methoden, die Eltern einfach ausprobieren sollten.

Beispielsweise empfiehlt die Ratgeberseite "Erziehung Online", das Baby kurz schreien zu lassen und in bestimmten Intervallen zu ihm zu gehen und es zu trösten. Diese Intervalle verlängert man kontinuierlich, bis das Kind in den Schlaf findet.

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Wichtige Routinen schaffen

Zudem ist es ratsam, frühzeitig mit einer täglichen Routine zu beginnen. Diese beinhaltet das Stillen, die Pflege und das Schlafen mit gleichbleibenden Abläufen. Das Baby erlernt die Struktur des Tagesablaufs und fügt sich in diesen ein.

Übermüdete Kinder schreien und schlafen schlecht ein. Demzufolge ist es wichtig, auf ruhige Phasen zu achten, die es dem Kind erleichtern, mühelos einzuschlummern.

Das Ein- und Durchschlafen fördert man ebenfalls durch Selbstständigkeit.

Es ist machbar, das Kind ab und zu sich selbst zu überlassen, wenn es mit sich oder mit seinem Spielzeug beschäftigt ist.

Auf diese Weise gewinnt das Baby selbstbestimmte Erfahrungen und lässt beim Prozess des Einschlafens leichter los.

Warum das Kind trotzdem nicht einschlafen kann

Wenn das Kind zahnt, schläft es oftmals schlecht, weil es Schmerzen hat. An der Stelle unterstützt man das Kind mit beruhigenden Massagen des Zahnfleischs, mit einer Kamillen-Lotion oder mit einem speziellen Zahn-Gel für Säuglinge aus der Apotheke.

Es hilft auch, wenn es an einem Beißring kaut, da das ebenfalls den Schmerz lindert.

Eine volle Windel ist ein weiterer möglicher Grund für das Nichteinschlafen. Es kann also schon helfen, wenn der Blick in die Windel Teil der Bettgeh-Routine wird.

Wer auch nach dem Einschlafen immer ein offenes Ohr für sein Kind haben will, kann zum Beispiel ein Babyphone nutzen.

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(lira/cho)

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