Ein Kind küsst seine Mutter zum letzten Mal - dann werden die Geräte abgestellt

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  • Eine Australierin ist kurz nach der Geburt ihrer Tochter verstorben
  • Vor ihrem Tod gab ihr der kleine Sohn einen letzten Abschiedskuss
  • Die ganze Geschichte seht ihr im Video oben

Nach ihrem Tod rührt die Geschichte dieser Australierin tausende Menschen: Imogen Petrak war gerade in der 36. Schwangerschaftswoche, als sie mit einer Ohrenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Es bestand der Verdacht auf eine Hirnhautentzündung, wie die britische Tageszeitung "Independent" berichtete.

Imogens Tochter Eleanor musste mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gebracht werden, vier Wochen zu früh. Das Baby überlebte, doch die Mutter, Imogen, starb. Ihr Gehirn war durch die Entzündung stark angeschwollen.

Kurz vor ihrem Tod wurde ihr 17 Monate alter Sohn JB an ihr Krankenbett gebracht, damit er ihr einen letzten Kuss auf die Stirn geben konnte. Das Foto dieses intimen Moments bewegt nun tausende Menschen im Netz.

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"Der Verlust macht mich völlig fertig"

Eine Freundin von Imogen, Renee King, hat eine GoFundMe-Spendenseite ins Leben gerufen. Sie hofft, dadurch genug Spenden für Imogens Kinder und ihren Ehemann John zu sammeln.

"Bitte, bitte helft mir. Es macht mich völlig fertig, dass zwei Babys ihre Mutter verloren haben und ein Mann nicht nur die Mutter seiner Kinder, sondern auch seine Lebenspartnerin verloren hat, seine geliebte Ehefrau", schreibt King auf der GoFundMe-Seite.

"Mein Ziel ist es, genug Geld für John und die Kinder zu sammeln, damit ich ihnen helfen kann, die Beerdigung zu bezahlen und ihnen zumindest einen kleinen Puffer für das kommende Jahr verschaffen kann. Während er versucht, mit seinem Leben klarzukommen - als alleinerziehender Vater von diesen zwei süßen kleinen liebebedürftigen Babys", schreibt King.

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"Ihr Leben hat sich völlig auf den Kopf gestellt. Wie erklärst du deinem Baby, dass deine Mama nicht nach Hause kommt? Ich kann die Angst, den Herzschmerz und den Verlust - all das, was sie jetzt gerade fühlen - gar nicht begreifen."

Das Ziel von Renee King lag bei 100.000 Dollar. Schon nach wenigen Tagen haben die Spender das sogar schon überschritten - weil so viele Menschen der kleinen Familie helfen möchten.

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(lk)

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