G20-Chaos: Linke Randalierer kosten Versicherer 12 Millionen Euro

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G20-Chaos: Linke Randalierer kosten Versicherer 12 Millionen Euro | Hannibal Hanschke / Reuters
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  • Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schätzt die Schäden des G20-Gipfels auf zwölf Millionen Euro
  • Alleine vier Millionen Euro entfallen auf zerstörte Autos
  • Der Bund und die Stadt Hamburg haben einen Härtefallfonds eingerichtet

Die Schäden der Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg kosten die Versicherungen Millionen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft geht in einer ersten Schätzung von versicherten Schäden in Höhe von zwölf Millionen Euro aus, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Berücksichtigt wurden dabei Schäden an Fahrzeugen, Wohngebäuden und Geschäften, die im Zuge der G20-Krawalle entstanden sind. Alleine vier Millionen Euro entfallen auf Autos.

Wie viele Autos tatsächlich beschädigt wurden, ist nicht bekannt.

Bund und Hamburg haften für Schäden

Bereits am 12.Juli einigten sich Berlin und Hamburg auf einen gemeinsamen Härtefallfonds bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank. "Der Bund wird sich zur Hälfte an den entstehenden Kosten beteiligen", teilte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums in Berlin mit. Die andere Hälfte trage die Stadt Hamburg.

Hamburg richtet demnach eine Ansprechstelle für die Betroffenen ein, bei der Ansprüche geltend gemacht werden können. Die Hansestadt werde sich auch um Auszahlungen und eventuelle Rückforderungen bei den Versicherungen der Betroffenen kümmern, hieß es weiter. Betroffene sollten sich bei entstandenen Schäden bei der Polizei melden.

Ob mit dem Hilfsfonds sämtliche Kosten der Geschädigten gedeckt werden können und wie hoch seine Gesamtsumme sein wird, ist derzeit noch unklar.

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(ks)

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