Der erste "Tatort" nach der Sommerpause kommt nach Wien - und auch der Fall ist nun bekannt

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Adele Neuhaus und Harald Krassnitzer ermitteln als

Noch bis Ende August befindet sich der "Tatort" in der Sommerpause. Harte Zeiten für alle Krimi-Fans! Doch nun ist zumindest bekannt, welchem Ermittler-Duo die Fernsehzuschauer am Sonntagabend, den 27. August (20:15 Uhr, das Erste) bei den Mordermittlungen zusehen dürfen. Die neue Saison eröffnet das österreichische "Tatort"-Team bestehend aus Harald Krassnitzer (56) alias Moritz Eisner und Adele Neuhauser (58) alias Bibi Fellner. Ausgestrahlt wird die neue Folge nach der Sommerpause unter dem Titel "Tatort: Virus".

Die Story

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Und darum geht es: Im beschaulichen Pöllau müssen Moritz Eisner (Krassnitzer) und Bibi Fellner (Neuhauser) den gewaltsamen Tod eines Mannes aus Afrika aufklären. Es gibt keine Papiere oder Hinweise darauf, wer das Opfer ist, das erschlagen im örtlichen Steinbruch gefunden wurde. Dort sollte seine Leiche offenbar beseitigt werden. Die Wiener Kommissare knöpfen sich den Betreiber Thomas Reuss (Martin Niedermair) vor. Der wollte am Vortag unbedingt eine Sprengung durchführen - angeblich, um behördliche Auflagen zu erfüllen.

Eine Spur führt auch zu seinem Bruder Albert (Andreas Kiendl), der als Arzt für Hilfsorganisationen in Westafrika arbeitete und nun in der Heimat einen Fluchthof betreibt. Bei den Bewohnern stoßen die Ermittler auf eine Mauer des Schweigens. Während Eisner und Fellner im Dunklen tappen, bringt die Obduktion ein schockierendes Ergebnis: Der Tote ist mit Ebola infiziert! Sofort rückt ein Seuchenkommando an, ruft den Notstand aus und setzt das ganze Dorf unter Quarantäne. Mitten in der Ebola-Hysterie müssen Eisner und Kollegin Bibi einen kühlen Kopf bewahren. Je mehr sie über den Toten erfahren und die Hintergründe, die ihn nach Österreich führten, umso bedrohlicher wird der Fall. Jeder könnte sich mit dem tödlichen Virus angesteckt haben - auch die Ermittler.

Der Hintergrund

Bis heute lässt es sich nicht verhindern, dass Ebola-Epidemien in Afrika ausbrechen. Wie berechtigt die weltweite Furcht vor dem todbringenden Fieber ist, zeigt der österreichische "Tatort: Virus". Ein einziger Infizierter kann genügen, um die Krankheit nach Europa zu bringen. Raffiniert führt der Fernsehkrimi den spannenden Fall auf ein ebenso moralisches wie politisches Thema zu: Es liegt auch in unserem Interesse, die Seuchen in armen Ländern mit ganzer Kraft zu bekämpfen. Übrigens durfte bereits 2014 das Wiener-Duo die Sommerpause beenden.

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