Babykurs - wie solche Angebote Kind und Eltern helfen können

Veröffentlicht: Aktualisiert:
BABYKURS
Babykurse bieten Kontakt zu anderen Kleinkindern ab der vierten Lebenswoche | iStock
Drucken
  • Babykurse bieten Kontakt zu anderen Kleinkindern ab der vierten Lebenswoche
  • Neben Lernen und spielerischem Entdecken geht es auch darum, Sozialkontakte erleben
  • Eltern lernen andere junge Eltern kennen und tauschen sich über die neuen Bedürfnisse aus

Zahlreiche Einrichtungen bieten Babykurse an, die junge Eltern schnell schätzen lernen. Gerade beim ersten Kind ist es wichtig, sich mit anderen Eltern auszutauschen und dem Baby den Kontakt mit anderen Kleinkindern seines Alters zu ermöglichen.

Das Angebot ist vielfältig und für jeden findet sich das Passende. Von Pekip (Prager-Eltern-Kind-Programm), Babymassage und Babyschwimmen über die gute alte Krabbelgruppe bis hin zu Baby-Yoga und Baby-Singen - es gibt offensichtlich alles, was dem Kind und den Eltern Freude bereitet.

Babykurse wirken sich positiv auf das Verhältnis zwischen Eltern und Kind aus

Unabhängig davon, welchen Kurs sich die Eltern für ihren Nachwuchs aussuchen, wirken sich die gemeinsame Zeit, der intensive Kontakt und die neu aufgenommenen Eindrücke ausgesprochen positiv auf das Verhältnis zwischen den Eltern und ihrem Baby aus.

Mehr zum Thema: Du bist doch Erzieherin

Gleichzeitig fördert man die geistige Entwicklung der Kleinkinder und es macht Spaß. Experten empfehlen aber, nicht täglich einen anderen Kurs zu besuchen, sondern maximal zwei oder drei Aktivitäten pro Woche auf das Programm zu setzen.

Bei allen Babykursen gilt: Wenn es Spaß und Freude macht, ist es gut, aber es ist keine Pflicht.

Besonders beliebte Kurse: Pekip und Babymassage

Zu den allgemein beliebten Babykursen zählen Pekip und die Babymassage.

Für die Kleinen ab der vierten Lebenswoche bietet man Pekip an. Auf dem Boden liegend, regt man alle Kinder nackt zum Spielen und Bewegen an.

Eine Mama-Bloggerin schreibt "Vom Loslassen"

Die Kleidung zieht man aus, weil sich die Kleinkinder auf diese Weise besser bewegen können und mehr Zufriedenheit ausstrahlen.

Den Eltern vermittelt man, wie sie ihre Kleinen zur Bewegung animieren können. Sobald die Kinder das Laufen erlernen, ist der Pekip-Kurs beendet.

Einen außerordentlich praktischen Nutzen haben Kurse, in denen eine spezielle Babymassage erlernt wird. Viele Kleinkinder leiden unter schmerzhaften Blähungen, die den Eltern Sorgen bereiten.

2017-06-20-1497957385-7066081-HuffPost1.png
Erste Worte, erstes Durchschlafen - und der erste Kita-Platz: All das ist Thema in unserer Eltern-Gruppe bei Facebook. Meldet euch hier an.

Mit den Grifftechniken und Berührungen aus der Streichelmassage schaffen Mütter und Väter schnell und sanft Abhilfe. Auch tut Kleinkindern die Berührung gut.

Laut der Informationsseite "Leben und Erziehung" sind die Babys anschließend zufriedener und ausgeglichener und man sagt, sie schreien weniger als Kinder, die man nicht regelmäßig massiert.

(lira/cho)

Korrektur anregen