Hier geht "Babe"-Star James Cromwell ins Gefängnis

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James Cromwell vor dem Gefängnis

Schauspieler und Umweltaktivist James Cromwell (77, "Für immer dein") ist tatsächlich im Gefängnis gelandet - und hofft, damit andere Menschen inspirieren zu können. Der 77-Jährige trat am Freitag seine siebentägige Haftstrafe an. Cromwell war 2015 während einer Demo festgenommen worden. Weil er anschließend eine Geldstrafe über 375 Dollar nicht zahlen wollte, sitzt er jetzt hinter Gittern.

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Das macht ihm aber offenbar wenig aus: "Wenn du entscheidest, einen Akt des Ungehorsams zu begehen, weißt du, dass es Konsequenzen geben wird", sagte der Schauspieler gegenüber "People". "Sie haben diese lächerliche Geldstrafe und 16 Stunden Sozialarbeit angeordnet. Aber warum sollte ich Schuld eingestehen und damit die ganze Idee und Bedeutung von dem besudeln, was wir tun. Also habe ich gesagt, dass ich die Strafe nicht zahle, sondern lieber ins Gefängnis gehe." Cromwell war in New York bei einer Sitzblockade vor einem Gaskraftwerk mit anderen Klimaschutzaktivisten festgenommen worden.

Er will weitermachen

Der Schauspieler ist sich bewusst darüber, dass seine kurze Zeit im Gefängnis eher "symbolisch" sei, sagte er weiter. Aber die Leute erhielten dadurch die Botschaft, dass man etwas bewirken und die Konsequenzen ertragen könne. Mit seinen Umweltschutzaktionen wolle er nach seinem Aufenthalt im Knast weitermachen. Genauso wie mit der Schauspielerei.

Cromwell wird 2018 in der Fortsetzung von "Jurassic World" zu sehen sein. Die Dreharbeiten begannen im Februar. Der Emmy-Preisträger machte 1995 zum ersten Mal international auf sich aufmerksam, als er den Farmer Arthur Hoggett in "Ein Schweinchen namens Babe" spielte. Er wurde für den Oscar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" nominiert. Es folgten Rollen in "Larry Flynt - Die nackte Wahrheit", "L.A. Confidential", "Star Trek: Der erste Kontakt", "The Green Mile" oder "Die Queen".

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