Diskussion in Hollywood: Hat "Hulk" alleine keine Zukunft mehr?

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Mark Ruffalo bei einem Auftritt in Hollywood

Ein Solo-Kino-Auftritt mit seinem "Hulk" ist für Mark Ruffalo (49) nicht vorstellbar. Der "Avengers"-Star sagte gegenüber "Variety" zu einem möglichen Spin-off seiner Figur: "Ich will heute mal eine Sache wirklich klarstellen: Einen eigenen 'Hulk'-Film wird es nicht geben."

Das Problem liegt offenbar an Universal, das die Rechte hält. "Aus irgendwelchen Gründen können sie nicht richtig mit Marvel zusammenspielen", meint Ruffalo. Universal hält die Rechte seit den Kinofilmen "Hulk" (2003) - in dem Film war Eric Bana (48) zu sehen - und "Der unglaubliche Hulk" (2008), die unabhängige Neuinterpretation mit Edward Norton (47).

Den Film "Der unglaubliche Hulk" mit Edward Norton und Liv Tyler gibt es hier

Hulk hat eine lange Geschichte

Die Figur Hulk stammt aus den gleichnamigen Marvel-Comics. Die erste Ausgabe wurde 1962 veröffentlicht. Es geht um den Nuklearphysiker Dr. Bruce Banner, der nach einem Unfall großen Mengen an Gammastrahlung ausgesetzt wurde und sich dadurch bei jedem Anflug von Wut in das rasende Monster Hulk verwandelt. Hulk startete im Fernsehen als Teil der Fernsehserie "Marvel Super Heroes" 1966. Bekannt ist vor allem die TV-Serie "Der unglaubliche Hulk" (1978-1982) und die dazugehörigen Fernsehfilme mit Bill Bixby (1934-1993) als Dr. David Bruce Banner und dem Bodybuilder Lou Ferrigno (65) als Hulk.

2003 wurde der Stoff von Regisseur Ang Lee unter dem Titel "Hulk" dann neuverfilmt. Ferrigno hat zusammen mit Hulk-Erfinder Stan Lee einen Cameo-Auftritt in dem Film. 2008 gab es in "Der unglaubliche Hulk" mit Edward Norton als Bruce Banner ebenfalls Cameo-Auftritte von Ferrigno und Stan Lee. In der 2012 erschienenen Superhelden-Zusammenführung "Marvel's The Avengers" wurde Hulk beziehungsweise Bruce Banner dann das erste Mal von Mark Ruffalo verkörpert.

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