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13/07/2017 10:19 CEST | Aktualisiert 30/08/2017 20:47 CEST

"Spider Man Homecoming" im Kino: Wieso das Remake keine Kopie ist

Marvel Studios
High-School-Schüler Peter Parker (Tom Holland) führt ein Doppelleben als Superheld Spiderman. Der Schurke Vulture (Michael Keaton) stellt ihn vor eine große Herausforderung.

  • Der Kinofilm der Woche am 13. Juli

  • Filmfans sagen: "Spider-Man: Homecoming” sollte man nicht verpassen

  • Marvels neuer Spider-Man ist ein Teenager

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"Spider-Man: Homecoming” - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 13. Juli:

Marvel bringt mit Darsteller Tom Holland einen brandneuen Spider-Man ins Kino. Spider-Man ist bei Nacht Superheld bei Tag High-School-Schüler Peter Parker, der mit seiner Tante May in der Bronx lebt. Unterstützung bei dieser Doppelrolle bekommt er von Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.), der in bereits in „The First Avenger: Civil War“ ins Rampenlicht geholt hat. Auf Spider Man wartet eine große Bewährungsprobe, denn der Bösewicht Vulture (Michael Keaton) bedroht New York City.

Spider-Man, die beliebte freundliche Spinne aus der Nachbarschaft

Als neuer Spider-Man tritt Tom Holland in große Fußstapfen. Seine Vorgänger Tobey Maguire und Andrew Garfield haben mit der Spider-Man Trilogie und „"The Amazing Spider-Man"“ im Superhelden-Genre Geschichte geschrieben. Der neue Spider-Man ist aber eine ganze Ecke jünger, ein High-School-Teenager der sich seinen Platz in der Welt der Superhelden erst noch verdienen muss. Leicht ist es nicht, tagsüber die Schulbank der New Yorker Midtown High zu drücken und nachts die Stadt vor Kleinkriminellen zu bewahren. Peter Parker, wie Spider-Man mit bürgerlichem Namen heißt, muss seine geheime Identität außerdem vor seiner Tante May und seinen Mitschülern verbergen. Die halten ihn während seines unkonzentrierten Verhaltens in der Schule für einen großen Loser – bis auf seinen Mitbewohner Ned Leeds (Jacob Batalon), der sein Freund und allergrößter Fan ist.

Spider-Man sehnt sich nach Anerkennung in der Superhelden-Welt, doch die gibt es nur zu einem hohen Preis.

Das hat Spider-Man mit den Avengers und "Birdman" zu tun

Marvel-Fans dürfte der neue Spider-Man mit seinen flotten Sprüchen bereits aus "The First Avenger: Civil War“ bekannt sein. Seit dieser Zeit ist Peter Parker Schützling von Tony Stark alias Iron Man und hat von ihm einen Spinnenanzug mit besonderen Features bekommen. Es ist der erste Solo-Auftritt von Spider-Man, nachdem er zusammen mit den Avengers im "Marvel Cinematic Universe“ eingeführt wurde. Eine Bewährungsprobe also nicht nur für den Schauspieler Tom Holland sondern auch für die neue Spider-Man-Figur.

Um als Superheld akzeptiert zu werden, will Spider-Man kämpfen – gerade recht kommt da der skrupellose Waffenhändler Adrian Toomes, der ein geheimes Doppelleben als Superschurke Vulture führt. Für Michael Keaton ist die Rolle des geflügelten Bösewichts Fluch und Segen zugleich. Sein erster großer Erfolg als Schauspieler war die Rolle des Batman in den Verfilmungen von 1989 und 1992, eine Rolle, die ihn für viele Jahre als Superhelden-Darsteller stigmatisierte. Der Film "Birdman“ spielt mit dieser Assoziation auf besonders kreative Weise. Für "Spider-Man: Homecoming“ schlüpft Michael Keaton nun wieder in ein Flügel-Kostüm, allerdings ist er nun kein Gerechtigkeitskämpfer mehr, sondern ein knallharter Schurke.

Fans lieben die neuen Schauspieler für ihren Einsatz:

Das Team will hoch hinaus

Regie bei "Spider-Man: Homecoming“ hat der eher unbekannte Jon Watts („Cop Car“) geführt. Zu seinem Team gehören aber auch die beiden bekannten Drehbuchautoren John Francis Daley („"Bones – Die Knochenjägerin"“) und Jonathan M. Goldstein („"Kill the Boss"“). Sie wollen Spider-Man zu einer spannenden Coming-of-Age-Geschichte machen. Insgesamt sind drei Teile geplant, die Spider-Man von seinen Anfängen als 15-jähriger High-School-Schüler bis zum Absolventen begleiten sollen. Fans feiern den neuen Schreibstil und auch den insgesamt achten Leinwand-Auftritt von Iron Man.

Erste Kinobesucher sind von dem neuen Spider-Man bereits jetzt begeistert. Kritischen Stimmen, die denken, in den letzten Jahren genug Spider-Man-Filme gesehen zu haben, sei also gesagt: Der neue Spinnenmann ist alles andere als eine billige Kopie, sondern eine kreative Neuinterpretation.

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(mtr)