Nach dem ARD-Eklat spottet Ditfurth über CDU-Politiker Bosbach - und kritisiert Moderatorin Maischberger

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DITFURTH
Nach dem ARD-Eklat verspottet Ditfurth CDU-Politiker Bosbach - und kritisiert Moderatorin Maischberger | dpa
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  • Die ehemalige Grünen-Politikerin Ditfurth wirft Bosbach nach dem "Maischberger"-Eklat "weltfremde Mimosenhaftigkeit" vor
  • Auch die Moderatorin der Sendung kritisiert sie

Wegen ihr hat CDU-Politiker Wolfgang Bosbach die ARD-Talkshow "Maischberger" wutentbrannt verlassen. Nun legt die ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth noch einmal nach - und kritisiert auch Moderatorin Sandra Maischberger.

Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte Ditfurth: "Frau Maischberger war ja ganz auf Seiten Herrn Bosbachs, der mit dieser weltfremden Mimosenhaftigkeit keine Kneipendiskussion überstehen würde. Ich habe es als Versuch von ihr verstanden, mich für meine linke oppositionelle Meinung zu bestrafen."

Maischberger hat sich dafür inzwischen per Facebook entschuldigt. Ditfurth ging dies nicht weit genug: "Sie müsste sich auch dafür entschuldigen, dass ich dann kein Wort mehr sagen durfte."

Bosbach: "Das muss ich nicht mitmachen"

Bosbach hatte die Sendung nach einer hitzigen Diskussion mit der ehemaligen Grünen-Politikerin vor laufenden Kameras verlassen.

"Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und ihrer (...) Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen", sagte der Bundestagsabgeordnete. Ditfurth hatte die Polizei für ihr Vorgehen beim G20-Gipfel kritisiert.

Mit Material der dpa

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(poc)

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