Ihre Tochter fragte sie, warum sie immer im T-Shirt baden geht - dann nahm sie all ihren Mut zusammen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Eine achtjĂ€hrige Tochter hat ihre Mutter noch nie im Bikini gesehen
  • Als das MĂ€dchen sie darauf anspricht, weiß die Mutter sofort, was zu tun ist
  • In einem berĂŒhrenden Blogpost teilt sie ihre Erfahrung

Vor allem nach der Geburt fĂŒhlen sich viele Frauen nicht mehr wohl in ihrem Körper. Ein Grund dafĂŒr ist, dass gerade die Haut am Bauch bei den meisten Frauen nicht mehr so straff wie vor der Geburt ist.

Viele junge MĂŒtter machen sich deshalb darĂŒber Gedanken, wie sie möglichst schnell wieder so aussehen, wie vor zehn Jahren auf dem Abiball-Foto. Neben Mama-Pflichten gibt es dann Magerjoghurt und grĂŒnen Tee.

Eigentlich total unverstĂ€ndlich, denn gerade nach Geburten sollte es nicht darum gehen, auszusehen wie ein Topmodel. Eine Mutter aus Großbritannien rĂ€umt jetzt in einem berĂŒhrenden Blogpost mit diesem Klischeedenken auf und begeistert damit Tausende.

Die Tochter fragte: "Wo ist dein T-Shirt?"

Adrian Wood, Mutter von vier Kindern, geht seit Jahren nur mehr mit T-Shirt an den Strand. Denn in einem Badeanzug oder gar Bikini fĂŒhlt sich die Britin seit der Geburt nicht mehr wohl.

Doch die Frage “Gehst du schwimmen? Wo ist dein T-Shirt” ihrer Tochter, ließ Wood stutzig werden und ĂŒber ihr eigenes Verhalten nachdenken. Denn ihre AchtjĂ€hrige hat sie tatsĂ€chlich noch nie im Bikini gesehen. “Wann bin ich zu dieser Person geworden?”, schreibt sie in ihrem Blogpost.

“Ich war frĂŒher so selbstbewusst. Ich habe mich selber geliebt. Wieso ist es wichtig, wie ich aussehe? Ist es ĂŒberhaupt wichtig? Wen interessiert das schon?”

"Ich bin nicht perfekt und das ist okay"

“Heute habe ich mein T-Shirt dann einfach ausgezogen. Und um ehrlich zu sein war es schwieriger als gedacht. Es war fast schon peinlich. Mein weißer, dicker Bauch, meine großen, unförmigen BrĂŒste waren plötzlich dem ganzen Strand ausgesetzt - seit ich Mutter bin, war ich schon lange nicht mehr so nackt”, schreibt Wood weiter.

Doch dann habe sie begriffen:

“Ich bin genug. Ich bin mehr als genug. Ich bin stark. Ich bin nicht perfekt, aber ich liebe mich von ganzem Herzen. Wo mein T-Shirt ist? Tja mein Schatz, das brauche ich nicht mehr."

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(ame)

Korrektur anregen