Hamburgs Bürgermeister Scholz verteidigt die Entscheidung, den G20-Gipfel auszurichten

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Hamburgs Bürgermeister Scholz | POOL New / Reuters
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Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat seine mit Spannung erwartete Regierungserklärung zu den Krawallen am Rande des G20-Gipfels abgegeben. Scholz erklärte in Hamburg, er fühle sich für die Sicherheit der Hamburger verantwortlich. Trotz der Ausschreitungen mit vielen Verletzten verteidigte er die Entscheidung, den Gipfel auszurichten.

Die Sicherheitsmaßnahmen hätten nicht gereicht, gab Scholz zu. Dafür entschuldigte er sich bei den Hamburgerinnen und Hamburgern. Er wisse, was der G20-Gipfel den Bürgerinnen und Bürger abverlangt hätte, sagte der SPD-Politiker.

Bei der Polizei bedankte sich Scholz für den "heldenhaften Einsatz". Auch den Rettungskräften und Mitarbeitern in den Krankenhäusern sprach der Bürgermeister seinen Dank aus. "Ich bin tief bewegt von unserer Stadt", sagte Scholz über die Solidarität, die die Hamburger nach den Krawallen gezeigt hätten.

"Meine Überzeugung bleibt es, dass jedes direkte Gespräch zwischen Regierungen Wert hat", sagte Schulz. Er stehe hinter der Entscheidung, den G20-Gipfel in Hamburg zu veranstalten. Darüber habe er in den vergangenen Tagen lange nachgedacht.

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