Bundesinnenminister de Maizière teilt mit: Aus diesen Ländern kommen die G20-Randalierer

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  • Während des G20-Gipfels kam es zu heftigen Ausschreitungen
  • Die Polizei hat 168 Menschen festgenommen, weitere befinden sich in Gewahrsam
  • Bundesinnenminister Thomas de Maizière klärt über die Nationalitäten der Krawallmacher auf

Im Zuge des G20-Gipfels in Hamburg kam es zu heftigen Krawallen. 168 Menschen, die verantwortlich für die gewalttätigen Ausschreitungen sein sollen, wurden festgenommen.

Bislang war nicht sonderlich viel über sie bekannt. Nun haben sich Polizei und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zu Wort gemeldet - und darüber aufgeklärt, aus welchen Ländern die Randalierer nach Deutschland angereist sind.

Täter kommen vor allem aus Deutschland, Nord- und Südeuropa

So soll laut de Maizière eine Gruppe von Leuten in "mittlerer dreistelliger Größenordnung" aus anderen EU-Staaten zu den Anti-G20-Protesten eingereist sein, vor allem aus Nord- und Südeuropa. Unter den festgenommenen Personen sollen 132 Deutsche sein - außerdem 8 Franzosen, 7 Italiener, 2 Spanier und weitere Nationalitäten.

225 Menschen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, 158 davon Deutsche, der Rest Ausländer, darunter 20 Italiener, 17 Franzosen und 3 Spanier. Mittlerweile sind sie wieder frei - ebenso die meisten Festgenommenen.

Wieso sich die Suche nach weiteren Randalierern als so schwer herausstellt, seht ihr im Video oben.

Mehr zum Thema: Hier steigt ein Polizist aus dem Wagen und schlägt einen Passanten – Polizei ermittelt

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