Charlize Theron: Darum stürzte sich der Film "Tully" in eine Depression

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Charlize Theron hat bereits einen Oscar zu Hause

Sie hat es wieder getan: Der südafrikanische Hollywood-Star Charlize Theron (41) hat für eine Rolle extra viel Gewicht zugenommen. Dass sie für ihre Performances keine Scheu vor körperlichen Veränderungen hat, hat sie schon einmal eindrucksvoll bewiesen. In "Monster" (2003) wurde die Schönheit in ein hässliches Entlein verwandelt. Der Aufwand hat sich gelohnt: Sie wurde für die Rolle der Mörderin Aileen Wuornos 2004 mit dem Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet. Doch damals sei ihr das Zu- und Abnehmen viel leichter gefallen. Für ihr neues Projekt sei es "in jeder Hinsicht brutal" gewesen, erklärt Theron im Interview mit "Variety".

"Ich war krank"

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"Dieses Mal habe ich es an meiner Gesundheit gespürt", sagt die Schauspielerin über die Dreharbeiten zu "Tully". "Der Zucker hat mich in eine massive Depression gestürzt. Ich war krank. Ich konnte das Gewicht nicht verlieren". Daraufhin habe sie ihren Arzt angerufen und gesagt: "Ich glaube, ich sterbe!" Er habe ihr aber geantwortet: "Nein, Sie sind 41. Beruhigen Sie sich." Natürlich hatte er Recht.

"Tully" ist ein Comedy-Drama unter der Regie von Jason Reitman (39, "Up in the Air"). Diablo Cody (39, "Juno") steuerte das Drehbuch bei. Gemeinsam drehten Reitman und Theron bereits "Young Adult" aus dem Jahr 2011. Theron spielt in "Tully" Marlo, eine Mutter von drei Kindern, darunter auch ein Neugeborenes. Marlo bekommt von ihrem Bruder eine Nanny geschenkt. Tully, gespielt von Mackenzie Davis (30, "Für immer Single?"), kümmert sich fortan nachts um die Kinder, was für Marlo neue Möglichkeiten und Freiheiten bedeutet. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft.

Nach dem Dreh des Spionagethrillers "Atomic Blonde", der ab 24. August 2017 in den deutschen Kinos zu sehen ist, wollte Theron einen "kleinen Film" machen "und eine Rolle, in der ich mich verlieren konnte", erklärt sie. Es war ein kleiner Film mit großen Auswirkungen...

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