Chaoten haben in Hamburg einen Mercedes zerstört – und wussten offensichtlich nicht, wem er gehört

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  • Das Auto des Linken-Politikers Christian Lützeler wurde während der G20-Krawalle stark demoliert
  • Jetzt gibt es Häme aus dem Netz
  • Die ganze Geschichte seht ihr im Video oben

Christian Lützeler von der Linkspartei war eigens für den G20-Protest aus Düsseldorf nach Hamburg gereist.

Während der Unruhen im Schanzenviertel wurde sein dort geparkter Mercedes stark demoliert. Einen Umstand, über den sich Lützeler öffentlich im TV aufregte.

Außerdem erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Polizei: Denn eigentlich wollte er das Fahrzeug noch umparken.

“Das Auto ist komplett entglast und zerkratzt“, sagte der Politiker einer N24-Reporterin nach der Randale-Nacht. “Ich hatte genau das befürchtet und wollte das Auto wegfahren, aber die Polizei hat mich nicht ausparken lassen.“

Jetzt spottet das Netz

Der Düsseldorfer stellte sich als Mitglied der Linksfraktion im Düsseldorfer Stadtrat vor.

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Die Internetnutzer machten sich darüber lustig, dass einem Politiker der Linken von linken Krawallmachern das Auto demoliert wurde.

"Da hat es den Richtigen getroffen", ist von einigen zu lesen, für die die G20-Chaoten und die Linke ein und dasselbe sind (was natürlich Unsinn ist). Viele Krawallmacher bezeichnen sich allerdings als "links" – und zerstörten so also das Auto eines Mannes, den sie eigentlich auf ihrer Seite sehen müssten. Aber klar: Wahrscheinlich holen solche Chaoten selten zuerst Informationen über den Fahrzeughalter ein, bevor sie ein Auto anzünden.

Das Video wurde jedenfalls tausendfach geteilt.

Lützeler hat wohl etwas übertrieben

Er ist jedoch gar kein Mitglied der Linken-Fraktion in Düsseldorf, sondern lediglich stellvertretendes Bürgermitglied der Linken im Planungsausschuss.

"Es könnte sein, dass ich mich in der Extremsituation mit zerstörtem Auto missverständlich ausgedrückt habe", sagte Lützeler der “RP”.

Das Missverständnis sei nun aber aus der Welt geschafft. "Wir haben mit ihm gesprochen und er bedauert es”, so Linken-Sprecher Ben Klar.

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(best)

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