Diese Technologie rettet die Welt – und ihr könnt sie kaufen

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SOLAR BARBECUE GOSUN
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Einige der coolsten Produkte sind gleichzeitig die umweltfreundlichsten.

Früher musste man für umweltfreundliche Produkte oft Abstriche beim Stil oder beim Preis machen. Aber durch schnelle Fortschritte bei Materialien und einer immer größer werdenden Schar von smarten Konsumenten gehören grüne Produkte heute zu den coolsten und cleversten Dingen, die man kaufen kann. Das sind sechs Beispiele dafür:

Das grüne Navi

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„Sie haben Ihr Ziel erreicht“ – und zwar eine gesündere Umwelt. Möglich macht es der Eco-Navigator, ein umweltfreundliches Navigationsgerät, das mit dem Bordcomputer des Autos kommuniziert. Es kann den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß in Echtzeit anzeigen. Ist einer der Werte zu hoch, bemerkt der Fahrer es sofort – er kann langsamer fahren und einen Gang hochschalten.

Weil umweltfreundliches Fahren günstiger ist (mit den Empfehlungen des Geräts lassen sich 5 bis 15 Prozent Spritkosten einsparen), ändert sich damit auch Stück für Stück das Fahrverhalten. Praktisch ist auch eine weitere Funktion – der Eco-Route-Modus, der die Fahrstrecke nach Kraftstoffverbrauch und nicht nach Geschwindigkeit wählt.

Schuhe, die Energie produzieren

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Den Weg zu einer besseren Umwelt geht man am besten zu Fuß – in einem Paar smarter Schuhe. Die Idee geht bereits seit Jahren in den Entwicklungslaboren von Herstellern um – so auch bei einem Unternehmen aus dem baden-württembergischen Villingen-Schwenningen. Dessen Lösung nutzt Magnete und Kohlen, um eine elektrische Spannung zu erzeugen. Energie wird aus zwei Quellen gewonnen: von der Ferse, die auf den Boden trifft und von der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Fußes. Dabei entsteht die sehr geringe Spannung von vier Milliwatt. Das ist aber genug, um tragbare Sensoren zu betreiben.

Andere Entwickler – darunter ein 15-jähriger Junge von den Philippinen – nutzen piezoelektrische Elemente, um daraus kleine Generatoren zu bauen. Deren Energie kann in einem Akku außerhalb des Schuhs gespeichert werden und so genug Strom bereitstellen, um ein Handy ein bis zwei Stunden lang aufzuladen. Für unsere Erde ganz klar ein Schritt in die richtige Richtung.

Der umweltfreundliche Duschkopf

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Langweilig und funktional – zwei Worte, die einen Duschkopf ziemlich treffend beschreiben. Tatsächlich lässt sich dieser Gegenstand auch spannend und umweltfreundlich gestalten. Den Beweis tritt der französische Hersteller Smart & Blue mit seiner Entwicklung namens Hydrao an.

Eine mehrfarbigen LED im Inneren lässt das Wasser in verschiedenen Farben leuchten, damit der Nutzer weiß, wie viel Wasser er bereits verbraucht hat. Bei bis zu zehn Litern ist der Strahl grün, danach wird er blau, violett und schließlich rot. Der Wasserdruck lässt sich mit einem Handy oder Tablet einstellen. Auf die gleiche Weise lässt sich auch der Verbrauch über die Zeit beobachten. Anbringen lässt sich Hydrao wie jeder andere Duschkopf. Eine Batterie braucht er nicht – die Energie für die Leuchte generiert das Wasser.

Solar-Barbecue

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Kohlebriketts auf dem Grill könnten bald überflüssig sein – wenn die Sonne für die Glut sorgt. So geschieht es in einer Erfindung namens GoStove von Entwickler Patrick Sherwin. Vorlage dafür waren die Rohre, die in Solaranlagen für heißes Wasser genutzt werden. Im GoStove wird eben kein Wasser erhitzt, sondern Essen. Das System ist groß genug, um vier Leute gleichzeitig zu bekochen. Reflektierende Metallplatten um die Grillkammer herum sammeln und konzentrieren die Hitze der Sonne.

Dabei sind Temperaturen von bis zu 290 Grad möglich – für Hot Dogs, Burger, Fisch und Gemüse mehr als genug. Innerhalb von zehn Minuten kann alles gebraten, geröstet, gebacken oder gekocht werden. Was aber, wenn sich plötzlich der Himmel zuzieht? Auch das ist kein Problem. Die Kammer speichert die Hitze – so ist auch bei schlechtem Wetter der Ofen noch lange nicht aus.

Schmuck mit Solarbetrieb

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Eine interessante Abwandlung der bekannten Aktivitäts- und Fitnesstracker: Der Wearable-Hersteller Misfit hat sich mit dem Schmuckunternehmen Swarovski zusammengetan und die Shine Collection entworfen. Das Ergebnis ist sowohl schön als auch praktisch. Es besteht aus einem Kristall in verschiedenen Formen und Farben, der an einer Halskette oder einem Armband angebracht werden kann. Das Gerät zeichnet Schritte, zurückgelegte Strecke, Kalorienverbrauch sowie Schlafdauer und -qualität auf. Die Batterie dafür muss niemals geladen oder ersetzt werden – aufgeladen wird das Gadget nämlich durch Solarenergie.

Der Eco-Scooter

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Cooler kann Elektroenergie auf zwei Rädern kaum werden: Der Gogoro Smartscooter ist ein Roller mit sanften, eleganten Kurven und einer digitalen Anzeige. Das Gerät lässt sich mit dem Smartphone koppeln, sodass der Eigentümer Technologien wie die Fingerabdruckidentifizierung und viele Apps nutzen kann. So lassen sich Routenempfehlungen, Lademöglichkeiten und die Leistungsbilanz aufrufen.

Die taiwanesische Firma, die den Scooter herstellt, hält noch eine Innovation bereit: die Möglichkeit eines Batterietausches. Weil sich der Akku einfach entnehmen lässt, kann der Fahrer bei niedrigem Ladestand einfach eine sogenannte Go Station anfahren und dort eine vollgeladene Batterie einsetzen. Europäische Hersteller dürften sich das bald abschauen. Erstes Anzeichen: Der legendäre italienische Hersteller Vespa will noch in diesem Jahr einen elektrischen Scooter herausbringen.

Electrify the World ist eine Initiative von Nissan. Als Pionier im Bereich Elektromobilität glaubt Nissan daran, dass unser jetziges Handeln zu einer nachhaltigeren Zukunft beiträgt.

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