Für die Linken-Fraktionsvorsitzende Wagenknecht sind die G20-Gewalt-Chaoten schlicht "Kriminelle"

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Sarah Wagenknecht bezeichnet die gewaltbereiten Demonstranten als "Kriminelle". | TOBIAS SCHWARZ via Getty Images
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  • Sarah Wagenknecht verurteilt die G20-Gewalt-Chaoten als "Kriminelle"
  • Die Linken-Fraktionsvorsitzende will sich so von ihrer eigenen Parteichefin Katja Kipping abgrenzen

Gewaltbereite Demonstranten haben in Hamburgs Straßen gewütet. Nun liegt es an den Politikern, klare Worte zu finden und das Geschehene zu verurteilen - denn es ist Wahlkampf in Deutschland.

Für Sarah Wagenknecht sind G20-Gewalt-Chaoten schlicht Verbrecher. "Diese Gewalttäter sind keine Linken, das sind Kriminelle. Mit einer berechtigten Kritik an einer ungerechten Weltordnung haben ihre Aktionen nichts zu tun", sagte die Linken-Fraktionschefin der "Bild"-Zeitung.

Explizit verurteilte Wagenknecht alle Aktionen der Mitglieder des "Schwarzen Blockes" bei den Protesten in Hamburg. "Leute, die durch Straßen marodieren, Autos anzünden, Anwohner angreifen und Polizisten verletzten" seien keine Linken, sondern kriminelle Gewalttäter.

Katja Kipping warf der Polizei vor, sie sei für Gewalt-Eskalation verantwortlich

Der Politikerin geht es auch darum, sich von ihrer eigenen Parteichefin Katja Kipping abzugrenzen. Die hatte vor dem G20-Gipfel noch die Polizei für eine mögliche Eskalation der Gewalt verantwortlich gemacht.

Auf Facebook schrieb Kipping: "Die Polizeiführung hat alles getan, um jene Bilder zu erzeugen, mit denen sie im Vorhinein ihren martialischen Einsatz und die maßlose Einschränkung des Demonstrationsrechtes gerechtfertigt hat."

Und weiter schrieb die Parteichefin auf Facebook: "Die Eskalation geht eindeutig von den Behörden aus.“

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(ks)