Prinz Ernst August und seine Ekaterina: Das Welfenpaar hat "Ja" gesagt

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Prinz Ernst August und seine Ekaterina sind jetzt auch kirchlich getraut

Es war eine echte Märchen-Hochzeit: Am Samstag haben sich Ernst August Erbprinz von Hannover jr. (33) und seine Ehefrau Ekaterina Malysheva (30) auch kirchlich das Ja-Wort gegeben, nachdem schon am Donnerstag die standesamtliche Trauung erfolgt war. Bei schönstem Sonnenschein fand die Adelshochzeit in der Marktkirche statt, vor der sich laut "Hannoversche Allgemeine Zeitung" schon Stunden vorher die ersten Schaulustigen versammelten. Die wichtigste Frage des Tages: Wie wird das Brautkleid aussehen?

Punkvolles Brautkleid mit Mega-Diadem

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Die Antwort darauf gab es gegen 12 Uhr. Nachdem alle Gäste, darunter lokale Prominenz und Politiker genau wie internationale Adlige, eingetroffen waren, wurde die Braut von ihrem Vater Igor Malyshev in die Kirche geführt. Wie bereits zuvor angekündigt, trug sie einen Entwurf der libanesischen Designerin Sandra Mansour - und der war an Eleganz kaum zu übertreffen:

Das klassische Prinzessinnen-Brautkleid war mit prunkvollen goldenen Ornamenten verziert, die sich auch im Schleier wiederfanden, und hatte teils transparente Puffärmel und viel Spitze. Der Schleier und die Schleppe waren außerdem mehrere Meter lang und wurden unter anderem von Alexandra von Hannover (17), der Halbschwester des Bräutigams, getragen. Außerdem gab es einen ganz besonderen Hingucker.

Denn die schöne Braut trug ein geschichtsträchtiges Diadem, welches offenbar bereits der französischen Kaiserin Joséphine de Beauharnais (1763-1814) gehörte und welches auch schon Viktoria Luise Prinzessin von Preußen (1892-1980) zu ihrer Hochzeit mit Prinz Ernst August von Hannover (1887-1953), dem Urgroßvater des Bräutigams, getragen haben soll.

Mit der Kutsche zur Feier

Nach der kirchlichen Zeremonie ging es märchenhaft weiter: Das Welfenpaar fuhr in einer rot-goldenen Kutsche vom Marktplatz rund fünf Kilometer in Richtung Schloss Herrenhausen, wo die Feier für die frisch Vermählten und ihre Gäste weiterging. Letztere mussten übrigens teilweise ganz unglamourös in Reisebussen die Location wechseln. Am Abend soll die Hochzeit dann in Schloss Marienburg mit einer Privatparty enden.

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