Filmstar Diane Lane fühlt sich auch männlich: ""Ich konnte nie so sein, wie ich wirklich wollte"

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Diane Lane bei der Premiere ihres neuen Films

Ein bezauberndes Lachen, schöne Augen, lange Haare, ein toller Körper - Diane Lane (52, "Man of Steel") ist eine echte Hollywood-Schönheit mit jeder Menge Sex-Appeal. Doch der äußere Anschein ist nicht alles. Wie die Schauspielerin jetzt in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" erklärt, seien "das Weibliche und das Männliche in mir gleich stark angelegt". Sie sei nicht das, was die Leute auf sie projizierten.

Sie hat eine männliche Seite

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Zwar würde sie nicht so weit gehen und sagen, dass sie im falschen Körper geboren sei, könne Menschen, die dieses Gefühl haben, aber sehr gut verstehen. "Ich konnte nie so sein, wie ich wirklich wollte, musste immer das Mädchen sein", sagt sie im Rückblick auf ihre Karriere, die schon im Kindesalter begann.

Als Teenager arbeitete Lane bereits mit dem Star-Regisseur Francis Ford Coppola (78, "Der Pate") zusammen. Und auch hier führte das Thema Weiblichkeit zu einem Streit: Coppola habe verlangt, dass sie sich mehr sexy zeigen solle - eine Forderung, mit der die junge Lane große Probleme hatte. Heute sagt sie, der Grund sei mitunter ihre Mutter gewesen, die "als Sexsymbol und Playboy-Model sehr sinnlich und damit übermächtig" war.

Irgendwann habe Lane aber beschlossen, nicht mehr gegen den Widerspruch zwischen ihrem Inneren und ihrem Äußeren anzukämpfen: "Bei all diesen glamourösen Anlässen musst du in diesem Geschäft eben deine Rolle spielen."

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