Wegen Krawallen in Hamburg: CDU-Politiker fordert Schließung linker Szenetreffs

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ARMIN SCHUSTER
Wegen Krawall in Hamburg: CDU-Politiker fordert Schließung linker Szenetreffs | dpa
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  • CDU-Politiker Schuster fordert, dass linke Szenetreffs wie die "Rote Flora" in Hamburg geschlossen werden sollten
  • Hintergrund dafür sind die schweren Ausschreitungen im Rahmen des G20-Gipfels

Angesichts der schweren Krawalle während des G20-Gipfels in Hamburg fordert der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster die Schließung bekannter Zentren der linken Szene. "Linke Zentren wie die 'Rote Flora' in Hamburg oder die Rigaer Straße in Berlin müssen konsequent dichtgemacht werden", sagte Schuster der "Rheinischen Post" am Samstag.

Es dürfe in Deutschland keine rechtsfreien Räume geben, sagte der CDU-Politiker weiter, "nicht für arabische Clans, Islamisten oder Neonazis, und auch nicht für Linksradikale."

Der ausgebildete Polizist forderte zudem, im Vorfeld von Versammlungen verstärkt Meldeauflagen gegen polizeibekannte gewalttätige Linksextremisten zu verhängen.

Heftige Ausschreitungen rund um die "Rote Flora"

Das Kulturzentrum "Rote Flora" liegt im Hamburger Schanzenviertel, einem Schwerpunkt der Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels. Am Freitagabend kam es dort zu schweren Krawallen, die Polizei räumte das Viertel schließlich mit Spezialeinsatzkräften.

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Anti-G20-Demonstranten entzünden Müll vor der "Roten Flora" am Donnerstag in Hamburg

Auch die Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ist immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen linksautonomen Hausbesetzern und der Polizei.

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(jg)

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