G20-Proteste: Hamburger Polizei ruft nach Verstärkung - und fürchtet einen Angriff auf Berlin

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G20-Proteste: Hamburger Polizei ruft nach Verstärkung - und fürchtet einen Angriff auf Berlin | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Die Hamburger Polizei ruft wegen der anhaltenden Ausschreitungen in der Stadt nach Verstärkungen
  • Aus Berlin sollen drei Hundertschaften auf dem Weg sein
  • Gleichzeitig befürchtet die Polizei einen Angriff von Linksextremen auf die deutsche Hauptstadt

Die Hamburger Polizei fühlt sich überfordert angesichts der massiven Demonstrationen im Rahmen des G20-Gipfels. Nun hat sie weitere Unterstützung aus allen Bundesländern angefordert. Auch aus Berlin sollen bereits drei Hundertschaften auf dem Weg sein.

Das Problem: Gerüchten zufolge soll auch Berlin Ziel von linksautonomen Angriffen werden.

Ein ranghoher Polizeiführer sagt der "Welt": "Wir können nur hoffen, dass sich die Gerüchte in Luft auflösen, wonach internationale Links-Extremisten parallel die Hauptstadt angreifen wollen. Denn diese Hinweise gab es seit geraumer Zeit."

Hamburger Polizei schickte Kollegen nach Berlin zurück

Erst vergangene Woche schickte die Hamburger Polizei 220 Berliner Kollegen wieder zurück, nachdem die Beamten in einem Container-Dorf eine Trink- und Sexorgie veranstaltet hatten.

Sie waren angerückt, um beim G20-Gipfel Unterstützung zu leisten. Ob es sich um die selben Beamten handelt, die nun nach Hamburg unterwegs sind, ist jedoch zu bezweifeln. Derzeit befinden sich rund 20.000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet in Hamburg.

Die aktuellen Entwicklungen in Hamburg findet ihr in unserem Live-Blog zum G20-Gipfel.

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(jg)

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