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07/07/2017 16:16 CEST | Aktualisiert 07/07/2017 20:26 CEST

So bunt und friedlich ist der G20-Protest in Hamburg abseits der Krawalle

  • Die Demonstrationen gegen den G20-Gipfel in Hamburg werden von gewalttätigen Ausschreitungen überschattet

  • Aber einige Demonstranten zeigen auch, wie friedvoller und bunter Protest aussehen kann

Sie zünden Autos an, werfen Steine und beschädigen Fenster von Geschäften: Linksextreme Gewalttäter haben Hamburg zum Auftakt des G20-Gipfels schwer verwüstet.

Doch der Protest gegen die Veranstaltung kann auch anders aussehen. Viele Menschen demonstrieren mit kreativen Aktionen gegen die Politik der G20-Staaten.

Wo andere Steine werfen, schickt dieser Mann etwa Seifenblasen in den Himmel:

Ähnliches hat sich diese Frau gedacht. Den Wasserwerfern der Polizei pustete sie am Donnerstag bei der "Welcome to hell"-Demonstration Seifenblasen entgegen.

seifenblasen

Quelle: Getty Images

Eine ganze Gruppe von Demonstranten verwandelte ihren Protest in eine Tanzeinlage. "Ihr habt Knüppel, wir haben Sticks. Wir können Samba, ihr könnt nichts", sangen sie.

Die internationale Entwicklungsorganisation Oxfam inszenierte einen Protest mit Personen, die sich als Staatschefs verkleidet hatten. Die Organisation forderte die G20-Staaten auf, gegen Armut und Ungleichheit in der Welt zu kämpfen.

oxfam

Quelle: dpa

Die Aktivisten von Greenpeace zeigten mit einer Aktion im Hamburger Hafen deutlich, was sie von der Klimapolitik von US-Präsident Donald Trump halten.

In der Stadt sind auch als Clowns verkleidete Demonstranten unterwegs.

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Quelle: dpa

Und diese Frauen zeigen deutlich, was sie über den G20-Gipfel denken - und protestieren leicht bekleidet mit dem Spruch "Titten gegen G20" auf der Brust.

hamburg

Quelle: dpa

Mehr zum Thema: All wichtigen Informationen zum G20-Gipfel findet ihr in unserem Live-Blog

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(jg)

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