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07/07/2017 03:09 CEST | Aktualisiert 07/07/2017 07:02 CEST

AfD-Mann Höcke nutzt die G20-Proteste für einen wirren Vergleich mit Pegida

dpa
AfD-Mann Höcke nutzt die G20-Proteste für einen wirren Vergleich mit Pegida

  • Der AfD-Politiker Björn Höcke hat auf Facebook die Demonstrationen in Hamburg kommentiert

  • Höcke nutzte den Post, um Propaganda für seine politischen Zwecke zu machen

  • Und den Medien eine unwahre Berichterstattung vorzuwerfen

In Hamburg bringen sich gewaltbereite G20-Gegner und Polizisten in Stellung. Und Thüringens AfD-Chef Björn Höcke macht sich bereit, um seine Sicht unter die Leute zu bringen: Auf Facebook schreibt er die 20.000 Demonstranten in Hamburg gingen für eine gerechte Sache friedlich auf die Straße.

Um anschließend einen absurden Schwenk zu seinem Kernanliegen zu machen: "Das erinnert mich an die Pegida". Auch in Dresden hätten die Bürger trotz "aggressiver Provokationen der Gegner" immer gewaltfrei demonstriert.

Höcke auf Kriegsfuß mit der Presse

Verbunden ist sein merkwürdiger Vergleich mit einem Seitenhieb gegen die Presse: "Nur die Berichterstattung darüber ist in den Medien eine ganz andere."

Zuletzt sagt Höcke, er hoffe, dass auch die Demonstrationen in Hamburg friedlich bleiben würden. Leider erfüllte sich die Hoffnung des AfD-Mannes nicht, am Donnerstagabend kam es zu wüsten Szenen mit steinewerfenden Vermummten, brennenden Autos und Wasserwerfereinsatz der Polizei.

Der Journalist Jan Fleischhauer kommentierte den Höcke-Post auf Twitter mit den Worten: "Auch Björn Höcke drückt den G20-Demonstranten die Daumen. Gegen Kapitalismus und Polizeiwillkür. Na, da kann ja nichts mehr schief gehen."

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(mf)