Nach Krawallen und Polizeieinsätzen: SPD will nicht, dass nochmals ein G20-Gipfel in Deutschland stattfindet

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HAMBURG
Nach Krawallen und Polizeieinsätzen: SPD will nicht, dass nochmals ein G20-Gipfel in Deutschland stattfindet | Kai Pfaffenbach / Reuters
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  • Die SPD fordert in einem neuen Strategiepapier, zukünftige G20-Gipfel nur noch am Standort der Vereinigten Nationen (UN) durchzuführen
  • Außenminister Sigmar Gabriel und Kanzlerkandidat Martin Schulz wollen die Forderung diesen Donnerstag in Berlin präsentieren

Geht es nach Außenminister Sigmar Gabriel und Kanzlerkandidat Martin Schulz, wird der aktuelle auch der letzte G20-Gipfel auf deutschem Boden gewesen sein. Die beiden SPD-Politiker wollen diesen Donnerstag in Berlin ein entsprechendes Strategiepapier vorstellen.

Es sei unnötig, "viele Tausend Mitarbeiter und Sicherheitskräfte“ zu G20-Konferenzen in die betroffenen Städte zu entsenden, zitiert die "Bild"-Zeitung aus dem Strategiepapier.

Geht es nach Schulz und Gabriel, müssen G20-Gegner in Zukunft nach New York reisen

Stattdessen, so fordern Gabriel und Schulz, sollen Gipfeltreffen in Zukunft "am Standort der Vereinten Nationen und im UN-Gebäude in New York" stattfinden.

So könne man zudem auch die Vereinigten Nationen in ihrer Rolle im Kampf gegen Krieg, Terror und Armut in der Welt stärken, heißt es laut "Bild" in dem Papier.

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(mf)

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