Trump wirft Moskau "destabilisierendes Verhalten" vor

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Trump wirft Moskau "destabilisierendes Verhalten" vor | Carlos Barria / Reuters
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  • Vor dem G20-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump Polen besucht
  • Dabei kritisierte er das Verhalten Russlands ungewöhnlich scharf - und kündigte Gegenmaßnahmen an

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem ersten Aufeinandertreffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin Schritte gegen das "destabilisierende Verhalten" Moskaus angekündigt. Details, wie diese aussehen könnten, nannte Trump bei einer Pressekonferenz mit Polens Präsident Andrzej Duda am Donnerstag in Warschau nicht.

Trump und Putin treffen am Freitag beim G20-Treffen in Hamburg aufeinander. Es ist auch ein bilaterales Gespräch zwischen dem US-Präsidenten und Putin geplant.

US-Raketen gegen Russlands Aggressionen

Polen hatte zuvor erklärt, das Land wolle US-Raketen des Typs "Patriot" von den USA kaufen. Verteidigungsminister Antoni Macierewicz bestätigte den Waffendeal. Die Raketen sollen Teil der polnischen Verteidigung gegen mögliche Aggressionen aus Russland sein.

Trump erklärte in Warschau, er glaube, dass Russland sich mit Hackingangriffen in die Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt habe. "Es könnten aber auch andere Nationen gewesen sein", fügte er hinzu.

Trump warf seinem Vorgänger Barack Obama vor, nicht rechtzeitig eingegriffen zu haben. "Er hat gedacht, (die demokratische Präsidentschaftskandidatin) Hillary Clinton würde die Wahl ohnehin gewinnen und wollte es auf sich beruhen lassen."

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(jg)

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