"Die Bachelorette": Sturz, Unfall - und ganz viel Blödsinn

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Johannes hatte am Mittwoch seine liebe Mühe, die passenden Worte zu finden

"Es ist nicht alles Gold, was leuchtet" - diese unumstößliche Wahrheit lernte das RTL-Publikum am Mittwochabend von "Bachelorette"-Kandidat Domenico. Immerhin: Irgendwie war das schon wahr, wenn denn schon nicht dem Original-Wortlaut des Sprichworts entsprechend. An kleinen und großen Fails mangelte es in der jüngsten Episode der Kuppelshow jedenfalls nicht. Die Bachelorette schusselte sich zweimal bei wagemutigen Date-Settings in Lebensgefahr. Und ihre Buhlschaften... setzten sich, so wie Domenico, mit ihren Äußerungen häufig eher wenig überzeugend in Szene.

Die größten Adrenalin-Kicks verpasste sich Junggesellin Jessica Paszka (29) aber selbst: Wie schon bei ihrem Auftritt als "Bachelor"-Kandidatin 2014 scheiterte die 27-Jährige beim Lenken eines Vierrads. Diesmal kippte die Bachelorette beim Gruppendate in der andalusischen Wüste mit einem Buggy um - und wurde immerhin mit einem Flirt von David getröstet. Später rutschte die Dame bei der Wanderung durch einen Bergbach aus und musste von ihren Dates aus dem Wasser gefischt werden. Dickes Knie inklusive.

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"Krass, so 'ne Küche!" - Kandidat Arnold spült offenbar zum ersten Mal selbst ab

Und die Herren? Auch da war nicht alles Gold, was leuchtete. Kleine Auszüge geben eine Ahnung vom matten Glanz des Bagger-Abends: "Ey, krass, so ne Küche!", wunderte sich Kandidat Arnold nach dem eigenhändigen Abspülen über die Realitäten des Haushalts. "Und ich hab noch Wäsche zu machen. Ich hör mich an wie ne Hausfrau, oder?" Bei der Wanderung im Bach erklärte ein Kollege happy, er sei beim Auffangen der Junggesellin "an Stellen gekommen, an die ich sonst nicht herangekommen wäre". Und Basti faselte beim insgesamt ohnehin peinlichen Gruppen-Flaschdrehen mit Jessica minutenlang von der Abkürzung "OKS" als "Oberkörpersex". André trafs mit einem stummen Halb-Striptease wesentlich besser.

Interessante Sätze wiederum sprach Sebastian beim Einzeldate im Spa. "Ich hab drüber nachgedacht, sie zu küssen, oder ihr sonstwie nahe zu kommen, aber ich muss sagen, das ist nicht so mein Ding", erklärte er - während das ein oder andere Boulevardblatt vorab auf den Promo-Fotos schon harte Indizien dafür ausgemacht haben wollte, dass dem Kandidaten seine Massage für Jessica ganz besonders zusagte.

Überhaupt, diese Dates. Johannes, vergangene Woche noch Topfavorit der Show, redete sich um Kopf und Kragen. Erst hatte er der Bachelorette mit den Konkurrenten zuviel über den vorausgegangen Kuss geplaudert - ein Vorwurf, den er - kurz gefasst - mit einem zusammengestammelten "Freunde wichtiger als Frauen" beantwortete. Später stotterte der Kandidat auf die entsetzte Junggesellinnen-Frage, ob er denn rauche, etwas wie "ursprünglich, also ganz offiziell, bin ich Nichtraucher" zusammen. Nur um abschließend noch ein "Mittelmaß würde nicht zu dir passen", rauszuhauen. Dabei waren die Ausreden doch gar nicht so erstklassig...

Eine Rose für den "Mann, der immer die richtigen Worte findet"

Für den Mittelmaß-Spruch erntete Johannes später reichlich Verbal-Stress von den "Freunden". Immerhin bekam der schlingernde Kandidat eine Rose. Im Gegensatz zu Basti und Michi. Auf eine weitere Runde mit Sprichwort-Crack Domenico dürfen sich die Zuschauer aber freuen. So, wie Jessica. Die pries den Hessen als "Mann, der immer die richtigen Worte findet". Und tatsächlich: Andere haben es schlimmer getroffen. Neuer Topfavorit ist unterdessen übrigens David. Warum? "Wahrscheinlich wollten wir beide eigentlich nicht reden", sagte Jessica breit grinsend über eine einsilbige, aber durchaus positive Unterredung der beiden vor der Nacht der Rosen.

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