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04/07/2017 11:53 CEST | Aktualisiert 04/07/2017 15:15 CEST

Der Mann verbrannte 79 nach Christus – eine Aufnahme enthüllt, was er im Angesicht des Todes getan hat

  • Im Jahr 79 nach Christus ist der Vesuv ausgebrochen

  • Der Vulkan riss weit mehr als 2000 Menschen in den Tod

  • Auch einen Mann, der im Augenblick seines Todes noch masturbiert haben soll

  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Ein Mann, der sich ins Bett neben seine große Liebe legt - zum letzten Mal in seinem Leben. Eine schwangere Frau, die zum Bootshaus flüchtet. Ein Hund, der versucht, aus der Stadt rauszukommen. Überall Lava und Asche.

Diese grausamen Szenen spielten sich am 24. August im Jahr 79 nach Christus ab - als der Vesuv den Golf von Neapel erschütterte. Der immer noch aktive Vulkan zerstörte damals zwei der reichsten römischen Städte auf einen Schlag: Pompeji und Herkulaneum.

Pyroklastischer Strom zerstörte die Umwelt

Die meisten Bewohner Pompejis konnten nicht mehr vor der heißen Aschewolke fliehen. Sie starben einen fürchterlichen Tod: Die einen wurden von 200 Kilometer schnellen und großen Gesteinsbrocken erschlagen. Die anderen fielen den pyroklastischen Strömen zum Opfer - einem bis zu 800 Grad heißen Gluthauch aus Gasen und geschmolzenem Gestein.

Was auch immer sie erfasste, starb sofort ab und konservierte die Opfer für die Ewigkeit - im Augenblick des Todes.

Aufnahme aus Pompeji soll masturbierenden Mann zeigen - der dem Tod ins Auge blickt

Etwa einen Mann, der versteinert in Pompeji aufgefunden wurde. Sein Bild wird seit einigen Tag rege in den sozialen Netzwerken geteilt. Darauf zu sehen ist sein versteinerter Körper, der auf dem Boden liegt. Seine Handstellung gibt Aufschluss darüber, was der Mann im Augenblick seines Todes getrieben hat.

Das ist auch der Grund, wieso sein Bild als kleine Internet-Sensation gilt.

Denn im Moment seines Todes fasste sich der Mann an die Hose. Die Vermutung im Netz: Er hat im Angesicht des Todes masturbiert.

Da sind sich zumindest viele Internetnutzer einig.

Andre schreibt: "Dieser Mann hat seine ganze Welt an Feuer und Asche zerbrechen sehen und hat dann entschieden, sich noch einen runterzuholen. Legende."

"Oder seine Eier haben Feuer gefangen", vermutet ein anderer Twitter-User.

"Ich denke nicht, dass er wirklich masturbiert hat. Er sah, was runtergekommen ist und dachte sich: 'nicht meine Eier'", so Nutzer Ian.

Vielleicht hat er aber auch einfach Luftgitarre gespielt? Das könnte sich zumindest Darren vorstellen. Was der Unbekannte letztendlich wirklich gemacht hat, wird wohl keiner mehr erfahren.

Weit mehr als 2000 Bürger verloren in jener Nacht ihr Leben

Viele Aspekte der tragischen Nacht werden für immer im Verborgenen liegen. So auch der mysteriöse Mann, der 79 nach Christus sein Leben verloren hat. Fest steht jedoch: Durch die Hitze, die ein pyroklastischer Strom mit sich bringt, verkürzen sich Sehnen und Muskeln oftmals. Und die ursprüngliche Haltung kann verzerrt werden.

Bei dem schrecklichen Ausbruch sind laut Schätzungen weit mehr als 2000 Menschen gestorben. Allein in Pompeji. Die genaue Anzahl der Todesopfer zu bestimmen, ist nach wie vor unmöglich.

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(jg)

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