Busunfall auf der A9: Jetzt steht der tote Fahrer unter Verdacht

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  • Ihr Reisebus fing plötzlich Feuer
  • Jetzt steht der tote Busfahrer unter Verdacht
  • Das Video oben zeigt die verheerende Situation vor Ort
18 Menschen haben am Montag auf der A9 ihr Leben verloren. Sie starben in einem brennenden Reisebus in der Nähe des bayerischen Münchberg.

Zudem wurden über 30 Insassen verletzt. Bei den Reisenden handelte es sich um eine Seniorengruppe aus Sachsen.

Wie "Focus Online" erfahren hat, konzentrieren sich die Ermittler derzeit einzig auf den toten, 55-jährigen Busfahrer. Er könnte die Tragödie verursacht haben. Gegen andere Menschen werde nicht ermittelt, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Firmensitz wurde bereits durchsucht

Der Firmensitz des Busunternehmens in Sachsen sei durchsucht worden, teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Hof "Focus Online" mit.

Davon, dass sich der Busfahrer falsch verhalten haben könnte, will sein Arbeitgeber allerdings nichts wissen. "Wir haben keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Busfahrers", sagte das Reiseunternehmen gegenüber "Focus Online".

Kurz nach 7.00 Uhr fuhr der Reisebus den Angaben nach auf Höhe von Münchberg bei sich stauendem Verkehr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Kurz darauf stand er in Flammen.

46 Personen befanden sich an Bord des Busses.

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(ks)

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