Wimbledon im Google Doodle: Welche Traditionen das Tennis-Turnier bewahrt

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WIMBLEDON TENNIS MURRAY
Die 140. Wimbledon Championships beginnen am Montag im gleichnamigen Londoner Stadtteil. Die Traditionen machen das Event zu etwas Besonderem. | Andrew Couldridge / Reuters
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  • Wimbledon beginnt am Montag in London
  • Den Auftakt feiert Google mit einem Tennis-Doodle
  • Das Tennis-Event ist berühmt für manche Tradition

Die Wimbledon Championships beginnt - und Google erinnert daran seine Nutzer in vielen Ländern der Welt mit einem Doodle. Schließlich treffen sich die besten Tennis-Spieler der Welt ab Montag in London - und das bereits zum 140. Mal.

Und deshalb wird nun auch im Suchmaschinen-Logo Tennis gespielt. Leider können die Internetnutzer nicht selbst das digitale Tennis-Match beeinflussen.

Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier auf Rasen-Plätzen

Es heißt zuschauen - und vielleicht sogar etwas lernen. Wie das Google Doodle zeigt, findet das dritte Grand-Slam-Turnier der Saison auf Rasenplätzen statt. Es ist das einzige dieser großen Tennis-Turniere das nicht auf Sand ausgetragen wird.

Doch nicht nur wegen des sogenannten "heiligen Rasens" ist Wimbledon etwas Besonderes. Die Londoner Veranstalter setzen bei einem der ältesten Sportevents der Welt auf Tradition.

Traditionen für Spieler und Zuschauer

Deshalb müssen die Sportler auch mindestens 90 Prozent ihrer Kleidung in Weiß halten.

Andernorts wird diese Regelung nicht mehr so strikt eingehalten. So trägt zum Beispiel der derzeit beste deutsche Tennis-Spieler Alexander Zverev gerne Farben wie Orange oder Grün.

Und auch die Atmosphäre unter den Zuschauern gilt als speziell und altmodisch.

So gehört es sich, Erdbeeren und Sahne zu essen. 28.000 Kilogramm der Köstlichkeiten sollen die Männer und Frauen auf den Rängen in zwei Wochen konsumieren, schreibt Google zu seinem Doodle.

Zudem erträgt man die Regenpausen mit englischer Gelassenheit.

Das erste Spiel gehört dem Titelverteidiger

Eröffnet wird der dritte Grand Slam des Jahres von Titelverteidiger Andy Murray - so ist es Tradition. Der Schotte spielt um 14.00 Uhr deutscher Zeit auf dem Center Court gegen den Qualifikanten Alexander Bublik aus Kasachstan.

Beim Tennisturnier in Wimbledon sind zum Auftakt am Montag übrigens acht deutsche Profis im Einsatz. Der 39 Jahre alte Tommy Haas trifft im dritten Match des Tages auf den belgischen Qualifikanten Ruben Bemelmans.

Haas stand 2009 bei dem Traditionsturnier auf Rasen im Halbfinale und wird spätestens am Ende dieser Saison seine aktive Karriere beenden.

Die ehemalige Finalistin Sabine Lisicki bekommt es mit der an Nummer 27 gesetzten Ana Konjuh aus Kroatien zu tun.

Auch Andrea Petkovic, Carina Witthöft, Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer, Dustin Brown und Qualifikant Peter Gojowczyk bestreiten am Montag ihre Erstrunden-Partien.

Die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber tritt wie die übrigen deutschen Profis am Dienstag erstmals an.

Der erste Sonntag in dem 14 Tage dauerndem Event ist übrigens spielfrei - und auch das ist, wie sollte es anders sein, Tradition in London.

(mit dpa-Material)

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