Pamela Anderson: Kann sie das Sexsymbol-Image hinter sich lassen?

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Baywatch-Babe oder schicke Dame? Pamela Anderson scheint irgendwo dazwischen gefangen

Streng zurückgekämmte Haare, kaum Make-up und ein tiefer, aber nicht anrüchiger Ausschnitt. Wer Pamela Anderson (50) beim diesjährigen Filmfestival in Cannes sah, musste zweimal hinschauen, um das ehemalige "Baywatch"-Babe zu erkennen. Natürlichkeit statt künstlichem Aussehen, Eleganz statt nackter Haut. Das ehemalige Sexsymbol schien sich in eine Grande Dame verwandelt zu haben. Fast hätte man meinen können, Pamela Anderson wolle sich pünktlich zu ihrem 50. Geburtstag am 1. Juli neu erfinden. Fast.

Denn nur wenig später war die alte Pamela zurück: Mega-Dekolleté, wilde Mähne, falsche Wimpern, Smokey-Eyes, pinke Lippen. Auch auf die 50 zugehend, kommt sie nicht von ihrem 90er-Jahre Blondinen-Look los. Dabei scheint sie es wirklich zu versuchen. Immer öfter ist sie in eleganten und vor allem hochgeschlossenen Roben zu sehen. Doch der Rückfall in das Sexsymbol-Image kam bisher jedes Mal. Ein Zwiespalt, der sich nicht nur im Look, sondern auch im Leben von Anderson zeigt.

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Kann man ein Sexsymbol ernst nehmen?

Zum einen inszeniert sich die geborene Kanadierin gerne als blondes Objekt, posierte noch 2016 mit goldener Sex-Kette für das "Playboy"-Cover. Zum anderen will sie ernst genommen werden, ist als Tierschützerin aktiv, gründete ihre eigene Stiftung und setzt sich sogar öffentlich für den Wikileaks-Gründer Julian Assange (45) ein.

Ehrenhafte Ziele. Doch so richtig scheint das eine mit dem anderen nicht zusammenzupassen. Andererseits basiert Pamela Andersons gesamte Karriere auf Sexyness. Und die verkauft sich schließlich immer noch bestens. Vielleicht wäre es aber mal an der Zeit, sich davon zu verabschieden. Schließlich würde ein kompletter Imagewandel auch für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen!

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