Ein Paar adoptiert 88 Kinder - sie haben alle eine Gemeinsamkeit

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  • Camille und Mike Geraldi adoptierten 88 Kinder in 40 Jahren
  • Ihre Kinder haben alle eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung
  • Bilder der Familie könnt ihr oben im Video sehen

Camille und Mike Geraldi wollen die Welt zu einem besseren Ort machen. Schon bevor sich die Krankenschwester und der Kinderarzt in einem Krankenhaus im amerikanischen Miami kennenlernten, waren sie dafür bekannt, große Mengen an Energie und Zeit in ihre Patienten zu stecken.

Vor allem Kinder, die körperliche oder geistige Beeinträchtigungen hatten, bekamen von Mike und Camille die Aufmerksamkeit, die ihnen ihre Eltern teilweise nicht geben konnten. Sie saßen auch nach Schichtende an ihren Betten, lasen ihnen vor oder leisteten ihnen einfach nur Gesellschaft.

Gleich nach der Hochzeit begann ihre Mission

Als die beiden heirateten, war ihre Mission klar: Sie wollten so vielen Kindern wie möglich ein liebevolles Zuhause ermöglichen. Die Geraldis adoptierten vor allem Kinder, denen Ärzte eine geringe Überlebenschance prognostiziert hatten.

“Viele unserer Kinder sollten bald sterben, doch sie haben viel länger gelebt als erwartet!”, sagte Geraldi dem amerikanischen Fernsehsender "CNN".

Innerhalb von 40 Jahren konnten 88 Kinder bei Camille und Mike dem Krankenhausalltag entfliehen und sich in einer Familie endlich geborgen fühlen. Die beiden gründeten außerdem die Hilfsorganisation Possible-Dream-Foundation.

Auch Schicksalsschläge konnten sie nicht aufhalten

Leider meinte es das Leben aber nicht immer gut mit Camille und Mike. Ihr Haus wurde im Jahr 1992 von einem Hurrikan zerstört, 2012 mussten sie erneut umziehen, als ihr Zuhause wegen eines Blitzeinschlages niederbrannte.

Als sie sich von den Umzügen erholen wollten, wurde bei Mike Krebs diagnostiziert. Er verlor den Kampf gegen die Krankheit und starb 2016.

Camille gibt allerdings nicht auf. Sie lebt immer noch mit 20 Kindern im US-Bundesstaat Georgia und bekommt Unterstützung durch Spenden und freiwilligen Helfern der Possible-Dream-Foundation.

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(lm)

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