Rasanter Anstieg von Hantavirus-Fällen in Bayern - schuld ist eine Mäuseart

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  • In Bayern ist die Zahl der Hanta-Virus-Kranken extrem gestiegen
  • Mäuse übertragen die gefährliche Krankheit
  • Im Video oben erfahrt ihr, welche Symptome die Patienten zeigen

In Bayern sind in diesem Jahr bereits 137 Fälle von Hantavirus aufgetreten. Im vergangenen Jahr waren nur acht Patienten an der gefährlichen Virusinfektion erkrankt.

Der Grund für den extremen Anstieg ist laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit die Rötelmaus. Sie finde in diesem Jahr besonders viel Futter und könne sich gut vermehren.

Die Maus scheidet das Virus zum Beispiel mit ihrem Kot und Urin aus. Menschen können sich über die Hände oder über infizierten Staub oder Tröpfchen, die sie einatmen, infizieren.

Die Symptome

Die Kranken leiden unter Fieber, Kopfschmerzen und Nierenversagen - allerdings verlaufen viele Fälle nicht typisch. Die Krankheit ist lebensbedrohlich und meldepflichtig.

Gegen die Krankheit gibt es kein spezielles Medikament und keine Impfung. Ärzte können nur die Symptome behandeln.

Wie man sich schützen kann

Die Behörden raten, beim Aufräumen auf dem Dachboden, im Keller oder im Gartenhaus vorsichtig zu sein und gegebenenfalls Handschuhe und Mundschutz zu tragen.

Von Mensch zu Mensch wird die Krankheit nicht übertragen.

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(poc)

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